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Muslime verstehen – den eigenen Glauben verstĂ€ndlich machen

Seminar auf dem Integrationskongress in SchwĂ€bisch GmĂŒnd (Schönblick)

Hier die PrĂ€sentation, die man in einem neuen Tab oder Fenster öffnen kann und hier das Audio dazu abspielen. Durch die Prezi klicken muss man selber 🙂 – aber es ergibt sich ja aus dem Zusammenhang…

Prezi-PrÀsentation 1. Teil (Muslime Verstehen)

Prezi-PrÀsentation 2. Teil (Den eigenen Glauben verstÀndlich machen)

 

Audio zur 2. Einheit:

Audio zur 1. Einheit:

 

Die gegenwĂ€rtige Völkerwanderung – Eine große Chance fĂŒr die Kirche

Seit weingen Jahren kann man vereinzelt in den Medien ganz offen von der heute statt findenden Völkerwanderung hören. Noch 1992 hat die Prognose einer ausstehenden Völkerwanderung einen hohen NATO-General aus den Niederlanden sein Posten gekostet.

In vielen VortrÀgen und BeitrÀgen weise ich darauf hin, dass die gegenwÀrtige Völkerwanderung mit z.Zt. (Juni 2018) mehr als 68.500.000 Menschen weltweit auf der Flucht oder aus ihrer Heimat vertrieben sowohl Gefahr als Chance darstellt. Z.B. im Beitrag:

FLÜCHTLINGSFLUT – GEFAHR ODER CHANCE?

vom Februar 2016. Die Gefahren, u.A. Parallelgesellschaften, Ghettobildung, Selbstjustiz durch sogenannte „Friedensrichter“, Mehrbelastungen fĂŒr das Sozialsystem u.s.w., sind meist offensichtlich. Nicht fĂŒr alle erkennbar sind die Chancen. Wenn es gelingt, echte Intergration in Europa zu schaffen, dann gibt es den gesellschaftlichen Nutzen durch zusĂ€tzliche ArbeitskrĂ€fte und Steuerzahler fĂŒr die sonst fehlenden BĂŒrger durch den demographischen Wandel. Viel wichtiger ist aber m.E. die möglichkeit, Menschen aus autokratischen, despotischen, patriarchalischen Kulturen und LĂ€ndern den judeo-christlichen Wertekanon zu vermitteln. Die vielgescholtene Kolonialzeit hatte neben der Ausbeutung zu einem AufblĂŒhen vieler sogenannten EntwicklungslĂ€nder im Bereich Bildung, Wissenschaft, Handel und Kultur gefĂŒhrt. Seit dem RĂŒckzug aus den Kolonien bleibt zwar die Ausbeutung durch global agierenden Firmen, aber in den meisten ehemaligen KoloniallĂ€ndern ist die Bildung samt Wissenschaft und Wirtschaft kollabiert oder in die HĂ€nde einer einheimischen Elite geraten. Korruption und Misswirtschaft lassen die Bevölkerungen der LĂ€nder immer Ă€rmer werden. Die an Rohstoffen reichsten LĂ€nder haben auffallend arme Bevölkerungen und gewaltsame Konflike um die Macht ĂŒber die Mittel…

Matthew Parris schrieb am 27.12.2008 in seinem fulminanten Artikel in The Times (London)

»As an atheist, I truly believe Africa needs God«

»Missionaries, not aid money, are the solution to Africa’s biggest problem – the crushing passivity of the people’s mindset«

https://www.thetimes.co.uk/article/as-an-atheist-i-truly-believe-africa-needs-god-3xj9bm80h8m)

davon, dass – so ungerne er es zugibt – nur der christliche Glaube Afrika vor einem kranken Mix aus „Nike, the witch doctor, the mobile phone and the machete“ retten kann. Er beobachtete es an den Menschen dort, wie der christliche Glaube ihr Leben und ihre Einstellung zur Gesellschaft verĂ€ndert.

Das christliche Weltbild (samt dem neuen Leben in Christus!) ist das Wertvollste, was wir in der nachchristlichen Gesellschaft besitzen. Damit mĂŒssen wir wuchern – und zwar hier zuhause! Hier gerĂ€t das immer mehr in Vergessenheit oder es wird einfach ignoriert.

Menschen, die zu uns kommen, suchen Hoffnung. Ich meine, die beste Hoffnung, die wir bieten können, ist die christliche Hoffnung. Dazu hier ein Beitrag von Uwe Siemon-Netto:

Völkerwanderung-Eine große Chance fĂŒr die Kirche

Hier noch ausfĂŒhrlicher zu dieser Thematik  meine Predigt vom 24.6.2018 in Endingen:

Gehet hin…wenn die Welt vor der eigenen HaustĂŒr beginnt

 

 

 

 

Gehet hin…wenn die Welt vor der eigenen HaustĂŒr beginnt

Predigtskizze zu 1Petr 3,8-17, Endingen, d.24.6.2018

Hier die Audiodatei der Predigt

und des „Kreuzverhörs“ danach

 

Predigtskizze (n.b.: im Vortrag grĂ¶ĂŸere Abweichungen/Auslassungen)

Was kann einen Unterschied in dieser Welt machen?

Was kann grundsĂ€tzlich VerĂ€nderung herbeifĂŒhren?

 

Petrus, der auffĂ€lligste JĂŒnger Jesu und Apostel sagt es uns in wenigen Worten:

In Euren Herzen muss jemand anderer die Kontrolle ĂŒbernehmen!

 

»heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert ĂŒber die Hoffnung, die in euch ist« (1Petr 3,15)

 

1.    GlaubwĂŒrdig leben – ein Segen sein!

 

Zum Rektor geschickt

 

Hausmalerei im FrĂ€nkischen Spalt: „Lebe so, dass niemand der ĂŒblen Nachrede glaubt, die ĂŒber dich verbreitet wird“

 

Heute Abend ist ein JuGo in Mössingen zum Thema „Brot kann schimmeln – was kannst du??

 

Ein guter Baum bringt keine schlechten FrĂŒchte, eine salzige Quelle kein sĂŒĂŸes Wasser


 

ERBEN des SEGENS

Den Segen erben – Verwalter des Segens

 

An euren FrĂŒchten…

 

Seligpreisungen

 

GlaubwĂŒrdig leben heiß: DEN SEGEN WEITERGEBEN!

 

Jesus hat das fĂŒr uns, die wir ernsthaft ihm nachfolgen wollen, in der Bergpredigt thematisiert: Salz und Lichtsollen seine JĂŒnger in der Welt sein!

In unserem Text heißt es, wir sind berufen, den Segen zu erben – aber das heißt nicht, den Segen fĂŒr uns zu behalten!

 

Alles verfĂ€llt von alleine, wenn man nicht aktiv am Erhalt arbeitet (auch Beziehungen, Frieden…) Parmaschinken-Kochschinken

 

Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.So und nicht anders werden wir vor der Welt als Jesu JĂŒnger gelten!

 

Schon im Alten Testament galt der Grundsatz: Ich will euch segnen und Ihr sollt ein Segen sein!

1.Mose 12,2 Und ich will dich zum großen Volk machen und a will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.

2.Mose 23,4  Wenn du dem Rind oder Esel deines  Feindes begegnest, die sich verirrt haben, so sollst du sie ihm wieder zufĂŒhren. 5 Wenn du den Esel deines Widersachers unter seiner Last liegen siehst, so laß ihn ja nicht im Stich, sondern hilf mit ihm zusammen dem Tiere auf.

Hiob 31,29 Hab ich mich  gefreut, wenn’s meinem Feinde ĂŒbel ging, und mich erhoben, weil ihn UnglĂŒck getroffen hatte?

Spr 25,21-22 Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot, dĂŒrstet ihn, so trĂ€nke ihn mit Wasser, denn du wirst feurige Kohlen auf sein Haupt hĂ€ufen, und der HERR wird dir’s vergelten.

 

Ein Segen sein fĂŒr unser Land! Ein Segen fĂŒr unser Volk! Ein Segen fĂŒr die Migranten unter uns!

 

FlĂŒchtlingskonferenz II als Integrationskonferenz

 

Gott schickt die Menschen zu uns – Chancen und Risiken

 

Einmalige Chance, Hoffnung zu schenken

 

Nicht die Reste, sondern das Beste anbieten: HOFFNUNG!

 

Migranten einladen

 

Hoffnung schenken geht nur, wenn wir Gottes neue Wege fĂŒr den Menschen gehen!

Das kann nur funktionieren, wenn wir „Christus in unserm Herzen heiligen“. Was heißt das?

 

2.   Christus ans Steuer lassen!

 

Die schlechte Nachricht:

Von uns aus können wir’s nicht

Die gute Nachricht:

von uns aus mĂŒssen wir’s nicht!

 

Wir dĂŒrfen nicht resignieren! Wir können einen Unterschied in dieser Welt machen – mit Gottes Hilfe und auf seinem Wege


 

GOTT kann und will durch seine Kirche  in dieser Welt wirken! Dass geschieht vornehmlich dadurch, dass wir seinen Willen tun – und diesen hat er uns auch hier bekundet! Wir dĂŒrfen und sollen Überwinder sein – dass geschieht im gelebten Glauben:

Vergeltet nicht Böses mit Bösem (vgl. Jahreslosung 2011Röm 12,21 Laß dich nicht vom Bösen ĂŒberwinden, sondern ĂŒberwinde das Böse mit Gutem) – Jesus lehrt uns einen grundsĂ€tzlich neuen und radikal anderen, neuen Weg: Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brĂŒderlich, barmherzig, demĂŒtig


Das kommt gleichermaßen im Wochenspruch vor: Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfĂŒllen (Gal 6,2)

Schließlich spricht der Apostel Petrus den Kernsatz aus:Heiligt den Herrn Christus in euren HerzenDas heißt, unsere Herzen sollen Jesus gehören. Er soll das Sagen in unserem Leben haben.

 

Der Zusammenhang von unserem Predigttext macht es ganz klar, wie das aussehen sollte

 

1Petr 3,8-17

8 Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brĂŒderlich, barmherzig, demĂŒtig.

9 Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.

10 Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hĂŒte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrĂŒgen.

11 Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach.

12 Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Gebet; das Angesicht des Herrn aber steht wider die, die Böses tun« (Psalm 34,13-17).

13 Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?

14 Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. FĂŒrchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht;

15 heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert ĂŒber die Hoffnung, die in euch ist,

16 und das mit Sanftmut und Gottesfurcht, und habt ein gutes Gewissen, damit die, die euch verleumden, zuschanden werden, wenn sie euren guten Wandel in Christus schmÀhen.

17 Denn es ist besser, wenn es Gottes Wille ist, dass ihr um guter Taten willen leidet als um böser Taten willen.

 

 

 – so genau wollen wir es vielleicht auch gar nicht wissen!

 

 

Friedrich Nietzsche: wenn etwas an der Erlösung dran wĂ€re, mĂŒssten die Christen erlöster wirken… (Er wirkte nicht gerade so in seinem Nihilismus! Aber das ist eine andere Geschichte
)

Worauf hoffen Sie?

 

Haben Sie die Hoffnung, die Jesus gibt? Haben sie und heiligen Sie Jesus Christus in Ihrem Herzen? Sind sie in der Lage und bereit, Rechenschaft von dieser Hoffnung abzulegen?

 

 

Seid allezeit bereit – zum Zeugnis! Zum Zeugnis von der Hoffnung, die wir als Christen haben!

 

Christus ans Steuer lassen!

3.    HoffnungstrÀger werden!

 

Wir dĂŒrfen und sollen Menschen der Hoffnung sein!

Auch wenn der Apostel Petrus der Gemeinde reinen Wein im Blick auf Anfeindung und Verfolgung der Gemeinde einschenkt: es geht um die positive Botschaft, dass wir in Christus Hoffnunghaben! In der Nachfolge Jesu Christi gibt es Leben und volle GenĂŒge (Joh 10,10 )

heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert ĂŒber die Hoffnung, die in euch ist!

Christen sind HoffnungstrĂ€ger fĂŒr diese Welt, weil sie Christus in ihren Herzen tragen und ihn in ihren Herzen heiligen.

Was heißt das?

Wo unsere Herzen Jesus gehören, gehört unser Leben ihm. „Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ Mt 6,21

Das klingt fĂŒr viele Menschen unserer Tage nach Entbehrung und Verzicht. Im Gegenteil! So gewinnen wir das Leben!  Lk 9,25  Denn welchen Nutzen hĂ€tte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nĂ€hme Schaden an sich selbst?

Hier wird ganz bodenstÀndig bekundet:

10 Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hĂŒte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrĂŒgen.  11 Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach.

 

Der Glaube an Jesus Christus spielt sich nicht in den Gedanken, sondern im gelebten Leben ab!

Wort und Tat gehören zusammen! Ein Glaube, der nicht zur Tat wird, ist kein Glaube, ist ein toter Glaube…

 

 

Der einzige Weg, aus der Gewaltspirale dieser Welt heraus zu kommen ist: suche Frieden und JAGE ihm NACH! Das ist anstrengend. Das verlangt Arbeit und Investition. Aber einen anderen Weg gibt es nicht. Alles verfĂ€llt von alleine, wenn man nicht aktiv am Erhalt arbeitet (auch Beziehungen, Frieden…)

 

Dabei erfahren wir Gottes besonderen Schutz.

 

13 Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert? 14 Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. FĂŒrchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht;

Christen wissen, wo sie hingehören und wo sie hinkommen werden.

 

Unsere Botschaft ist Hoffnung! davon geben wir Rechenschaft!

 

Es wird nicht einfach sein.

 

Die MÀchtigen wollen keine VerÀnderung!

 

Wenn schon leiden, dann fĂŒr die richtige Sache!

Als ehrenamtlicher Vorsitzender des AKREF und des IIRF intensiv mit Christenverfolgung weltweit beschÀftigt


 

Interessant ist, wie unterdrĂŒckte und verfolgte Christen es fĂŒr eine Ehre ansehen, fĂŒr ihren Herrn leiden zu dĂŒrfen.

 

Die Usbekin Schirinai Dossova berichtet: „Einmal fuhren wir mit der ganzen Gemeinde in einen Vorort von Moskau zur Taufe. WĂ€hrend der Fahrt mit der Straßenbahn bezeugten wir unseren Glauben. Eine zu TrĂ€nen gerĂŒhrte Frau bedankte sich bei uns und schenkte uns einen großen Blumenstrauß, den sie wohl von der Datscha mitgebracht hatte. Einige Zeit spĂ€ter trat ein Mann auf mich zu und spuckte mir ins Gesicht. Mit der Bibel in der einen und den Blumen in der anderen Hand stand ich da mit einem bespuckten Gesicht, und die Gemeinde schaute mich an. Zwar versteht man das erst spĂ€ter, aber gerade solche Augenblicke zĂ€hlen im Nachhinein zu den glĂŒcklichen im Leben.“

 

V.14 in moderner Übersetzung:

Es ist eine Ehre, fĂŒr Christus zu leiden

Lasst euch nicht von ihnen einschĂŒchtern!

 

Mut zeigen.

Zum Glauben stehen.

Gegen den Strom  schwimmen

„…Unser Herr kommt“

Was können uns Menschen tun? Röm 8,38

 

Unsere Botschaft ist Hoffnung! davon geben wir Rechenschaft!

 

 

„Das Reich Gottes und die Umma – worauf hoffen Christen und Muslime“

(Ein Anspiel des Kreativteams MItttendrin-Gottesdienst Marbach geht voraus:

Wettlauf zum Paradies

Personen:

Moderator/ Schiedsrichter, 2 Engel, 3 Sportler und eine 4. Sportlerin.

Moderator:    Meine Damen und Herren ich darf sie herzlich zu unserem heutigen Wettlauf

zum Paradies begrĂŒĂŸen.

An der Starlinie sind schon unsere 3 Konkurrentinnen, die sich bereit machen.

Ganz rechts sehen sie Yasemin (Zeit zum Winken und vorstellen lassen)


in der Mitte ist Hanna (Zeit lassen, wie oben)


und ganz links ist Bella angetreten (wie oben)…

Alle Sportlerinnen sind hochkonzentriert und bereit ich bitte sie ganz still zu

bleiben, dass sie nicht gestört werden.

 

Wir beginnen jetzt mit den Fragen:

Wer von Euch hat zu Lebzeiten etwas gespendet?

 

Yasemin:       Ich, ich habe fĂŒr den roten Halbmond gespendet.

 

Hanna:                       Ich habe auch etwas gespendet, nĂ€mlich fĂŒr Brot fĂŒr die Welt.

 

Bella:             Ich habe immer ganz viel Greenpeace gegeben.

 

Moderator:    Respekt meine Damen. Jede von euch darf einen großen Schritt Richtung Paradies machen.

 

Kommen wir zu unserer nÀchsten Frage: Wer hat eine Pilgerfahrt unternommen?

 

Yasemin:       Ich bin mit meinen Eltern nach Mekka gefahren.

 

Hanna:                       Ich war auf dem Jakobsweg, habe ihn aber abgebrochen.

 

Bella:             Auf meinen Wanderungen durch die Natur habe ich immer wieder den Jakobsweg gekreuzt, gilt das auch?

 

Moderator:    (Er wÀgt ein bisschen ab) na gut, ich will ja nicht so sein, jede von euch darf noch einen Schritt vor.

Damit haben wir bis jetzt einen Gleichstand erreicht.

 

Bei der nÀchste Frage will ich von euch wissen: Wer hat gefastet?

 

Hanna:           Ich, ich, ich. Ich habe jedes Jahr 7 Wochen ohne gemacht.

 

Yasemin:       SelbstverstÀndlich habe ich immer den Ramadan eingehalten.

 

Bella:             (zögert)
 Ă€hm
 also ich bin Veganer.

 

Moderator:    Naja, ich weiß von ein paar Mogeleien, ich kann euch hier nicht weiter gehen lassen.

 

Kommen wir zur nÀchsten Frage: Wer hat gebetet

 

Yasemin:       SelbstverstÀndlich habe ich immer meine 5 Gebetszeiten eingehalten.

 

Hanna:           Ich habe auch jeden Tag gebetet:

 

Bella:             Ich habe noch nie gebetet, habe aber jeden schönen Sonnenuntergang bestaunt und bewundert.

 

Moderator:    Okay, okay, alle einen Schritt vor.

 

NĂ€chste Frage: Wer ist regelmĂ€ĂŸig in den GD gegangen?

 

Hanna:           Ich bin jeden Sonntag in die Kirche gegangen,
 fast jeden Sonntag, 
also einmal im Monat.

 

Yasemin:       Ich war jeden Freitag in der Moschee.

 

Bella:                         Ich war viel in der Natur draußen, habe sie rĂŒcksichtvoll und pfleglich behandelt, halt Mutter Erde geehrt.

 

Von hinten kommt der 4. Sportler und quetscht sich durch die anderen durch. Diese sind empört und rufen:

 

Yasemin:       Heh, was soll das?

 

Bella:             Hinten anstellen!

 

Hanna:           Oder hast du etwa viel gespendet?

 

  1. Person: Nein, ich hatte ja kaum was


 

Yasemin:       Hast du etwa mehrere Pilgerfahrten gemacht oder wie verrĂŒckt gefastet?

 

  1. Person: Nnnnein?!(unsicher)

 

Hanna:           Hast du viel gebetet?

 

  1. Person: Etwas schon (noch unsicherer).

 

Bella:             Wieso ĂŒberholst du uns dann?

 

  1. Person: Ich habe eine Eintrittskarte geschenkt bekommen.

 

Sie sucht ihre Taschen ab und holt eine verknitterte Eintrittskarte aus der Hosentasche zeigt sie den Anderen und marschiert zum Paradies.)

 

Ansprache (narrative Predigt):

Yasemin, Hanna und Bella, drei Menschen, drei Einstellungen…

 

Die Geschichte hört hier nicht auf. Das GesprÀch geht weiter:

 

Bella als wohlwollender, gewissenhafter, moderner Mensch will paradiesische ZustĂ€nde wie die anderen Auch, aber sie sucht sie innenweltlich durch gutes, gewissenhaftes Handeln herbeizufĂŒhren. Sie glaubt vielleicht an eine höhere Macht – man kann es schließlich nicht ausschließen, dass es eine solche gibt
 Ihretwegen darf man diese auch „Gott“ nennen, solange man das nicht so eng, nĂ€mlich als Person sieht
 Von Himmel und Hölle im Jenseits hĂ€lt Bella nichts. Deshalb ist jeder schritt vorwĂ€rts in Richtung mehr Gleichheit, Gerechtigkeit und Minderung des Leids nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, es ist eigentlich alles, worauf sie hoffen kann.

 

Hanna hingegen will schon eine bessere Welt, aber sie kann es nicht glauben, dass das Heil der Menschen nur von unseren menschlichen Anstrengungen abhĂ€ngt. Sie glaubt fest daran, dass Gott diese Welt anders geschaffen hat als sie jetzt ist. Schon in der Kinderkirche hat sie von der Vertreibung der Menschen aus dem Paradies gehört. Sie weiß, dass die SĂŒnde unsere Welt immer noch kaputt macht. (Damit könnte Bella etwas anfangen, wenn sie statt von SĂŒnde zu reden, nur Ungerechtigkeit anprangern wĂŒrde. Yasemin, ihrerseits wĂŒrde lieber die Schuld auf die „UnglĂ€ubigen“ schieben, wie ihr Onkel der Imam das erklĂ€rt: „Schaff die UnglĂ€ubigen ab und schon ist der Kittel geflickt! Der Mensch kann nĂ€mlich der SĂŒnde widerstehen, wenn er nur rechtglĂ€ubig ist und sich so verhĂ€lt – zumindest was die „schweren SĂŒnden“ betrifft
) Aber zurĂŒck zu Hanna. Sie hat einmal in einer eindrĂŒcklichen Predigt gehört, wie aus dem 2. Petrusbrief zitiert wurde; (2Pet 3,13) „Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.“ Wenn sie damals nachgefragt hĂ€tte, hĂ€tte der Pfarrer ihr auch die Stelle aus der Offenbarung zitiert: (Off 21,1) „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr
“   Sie musste auch manchmal daran denken, wie Jesus (der im Himmel auf dem Thron sitzt) gesagt hatte : „Siehe, ich mache alles neu!“. Sie war sich nur nicht ganz im Klaren, wie es einer in diese neue Welt hineinschafft
 Irgendwie hat sie das GefĂŒhl nicht los gelassen, dass sie etwas dafĂŒr tun muss.

 

Yasemin war mit ihr in dem Punkt ganz einig, auch wenn sich nichts von einem „neuen Himmel“ und einer „neuen Erde“ wusste. Vielleicht war das nur UnglĂ€ubigen-Speak fĂŒr das Paradies. Immerhin gingen die Vorstellungen ĂŒber die Anzahl der ParadiesgĂ€rten auch im Islam auseinander: Der Koran (➝ 55,46 und ➝55,62) erwĂ€hnt jeweils zwei GĂ€rten bzw. zwei DoppelgĂ€rten. die Hadith hingegen wollen sogar von sieben oder auch von acht GĂ€rten wissen. Hat das vielleicht etwas mit den 7 Himmeln zu tun?

Auf jeden Fall wusste sie von ihrem Onkel was in Sure 3. Die Sippe ‚Imrans 133 ff steht:

 

„Und wetteifert nach Vergebung von eurem Herrn und (nach) einem Garten, der (in seiner Ausdehnung) so weit ist wie Himmel und Erde, und der fĂŒr die GottesfĂŒrchtigen bereitsteht, |134 (diejenigen) die Spenden geben, ob es (ihnen) gut oder schlecht geht, und die (wenn sie jemandem grollen) den Groll unterdrĂŒcken und den Menschen gegenĂŒber Nachsicht ĂŒben! Gott liebt die Rechtschaffenen. |135 Diejenigen, die, wenn sie etwas Abscheuliches getan oder (durch sĂŒndigen Lebenswandel) gegen sich selber gefrevelt haben, Gottes gedenken und (ihn) um Vergebung fĂŒr ihre Schuld bitten – und wer könnte (den Menschen ihre) Schuld vergeben, außer Gott? – und (die) in dem, was sie (an SĂŒnde) getan haben, nicht beharren, wo sie doch wissen (daß es SĂŒnde ist), |136 deren Lohn besteht in Vergebung von ihrem Herrn und in GĂ€rten, in deren BĂ€che fließen, und in denen sie (ewig) weilen werden. Welch trefflicher Lohn fĂŒr die, die (im Guten) tĂ€tig sind!“

 

Da war sie ganz bei Hanna: Um in Gottes Paradies oder Paradiese – wie auch immer – hineinzukommen muss man gehörig was leisten. Erst dann gab es Zutritt zu den paradiesischen ZustĂ€nden: „Da fließen BĂ€chen von Wasser, Milch, Wein und Honig (vgl. ➝ 14,23; ➝ 47,15), da gibt es FrĂŒchte aller Art (vgl. ➝ 13,35; ➝ 36,57; ➝ 37,42); auch Fleisch (➝ 52,22), insbesondere »Fleisch von GeflĂŒgel von dem, was sie (die Menschen) begehren« (➝ 56,21)
 In silbernen GefĂ€ĂŸen (➝ 76,15), KrĂŒgen (➝ 56,18), Humpen (➝ 76,15; ➝ 56,18; ➝ 88,14) und randvoll gefĂŒllten Bechern (➝ 78,34; ➝ 52,23; ➝ 76,5. 17) wird den Seligen Wein serviert, jenes im irdischen Leben verbotene GetrĂ€nk ➝ 5,90. Kostbare GewĂ€nder, Armringe aus Gold (➝ 18,31), Silber (➝ 76,21) und Perlen (➝22,23; ➝ 35,33) schmĂŒcken die Paradiesbewohner.

Auf gepolsterten, goldbesetzten und mit Brokat gefĂŒtterten Teppichen, Sesseln und Betten können sie sich entspannen und ausruhen (vgl. ➝ 88,13; ➝ 56,15; ➝18,31; ➝ 38,51 u.ö.). Ihr Umgang mit den anmutig aussehenden Paradiesjungfrauen (vgl. ➝ 55,58 u.ö.) und den Huris, jungen Paradiesknaben 
 als Mundschenk (vgl. ➝ 56,15-18)“ (LdIslam Bd. 3, 610f – das ist allerdings im Islam umstritten, ob Knaben oder Zwitter oder Jungfrauen…) soll die GlĂ€ubigen fĂŒr ihre Entbehrungen im Diesseits mehr als entschĂ€digen
 Was sie als Frau daran besonders reizen sollte, war ihr schon immer nicht ganz klar
 Ihre Tante sagte, „Na ist doch klar! Endlich haben wir unsere Ruhe! … Nicht einmal Wasser holen und Kochen mĂŒssen wir mehr!“ Das mit dem Wasserholen schien ihr ein wenig weit hergeholt zu sein, aber selbst ihr recht aufgeschlossener, liberale Onkel verwendete in seinen Khutbah-Predigten Freitags in der Moschee Beispiele aus der Zeit Mohammeds. Wie viel Kamelen sei eine Frau wert, wenn z.B. Ihre Ehre beschĂ€digt wirt
 Es war alles so schwierig. Einer ihrer ehemaligen MitschĂŒler, der in eine strengglĂ€ubigere Moschee ging hatte ihr mal ins Gesicht gesagt: „Als Frau hast Du sowieso keine Seele und kommst nicht in die allgemeine Auferstehung am Ende der Tage, geschweige denn ins Paradies!“

 

Bella war immer röter im Gesicht geworden und konnte kaum an sich halten: „Also – ich bin ein toleranter Mensch und so, aber das geht mir entschieden zu weit! Wo bleibt da die Gleichberechtigung? Frauen hĂ€tten keine Seele?? In meiner Erfahrung verhĂ€lt sich das eher umgekehrt. Da kenn ich eine ganze Rehe von seelenlosen MĂ€nnern!! Und wenn es Paradiesjungfrauen und Lustknaben fĂŒr die MĂ€nner gibt – hallo?!! Ach, was solls! Freien Sex haben wir eh schon lange erreicht. Diese ekligen Fantasien von alten MĂ€nnern mit all den Huris und Co!“

 

Der „Dialog“ schien – gelinde gesagt – gefĂ€hrdet, zumal Hanna EIN SCHRITT IN DIE RICHTUNG VON BELLA gegangen war. Ihr ganze Körpersprache sagte, dass sie eher auf Hannas Seite stand – mit Ausnahme von der Sache mit dem freien Sex, versteht sich.

 

Yasemin ging in Verteidigungsmodus, nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“: „Ihr Christen sind die Dekadenten! Schaut Euch nur um! All die Pornographie, freien Sex, Ehebruch, Saufen, Schweinefleisch fressen – pfui Teufel!“

 

Bella machte auf dem Absatz kehrt und stĂŒrmte in Rage davon. Nur Wortfetzen waren zu hören als sie sich immer weiter entfernte – borniert — ewiggestrig – frauenfeindlich – 


 

Hanna und Yasemin schauten sich an. Was jetzt? So vieles die beiden einte: Sie glaubten an Gott, sie glaubten an die Auferstehung, sie glaubten an das Gericht 
 Es war doch etwas wie eine Kluft zwischen den beiden. Was vor dem Tod sein soll und was nach dem Tod und der Auferstehung kommen soll, darin waren sich die beiden nun wirklich nicht einig!

 

Plötzlich hörten sie wie einer hinter ihnen sich rĂ€usperte. Ach! Der vierte Sportler stand immer noch da! Er hatte alles mitgekriegt und jetzt sah aus als wollte er etwas sagen 


 

Der 4: „Ganz schön viel Sprengstoff was?“ Gott sei Dank habe ich in diesen Fragen Klarheit gefunden!

 

Die Zwei: Wie das? Ja – genau!

 

Tja, – Wie heißt ihr beiden noch mal gleich? Hanna und Yasemin.

 

Hanna, als ich zehn Jahre war betete ich jeden Abend vorm ins Bett gehen: „Lieber Gott, lass mich nicht in die Hölle kommen!“ Das hat mich damals richtig bewegt. Ich hatte schon lang Jesus in mein Leben gebeten, ihn um die Vergebung meiner SĂŒnden gebeten, aber ich halte das unsichere GefĂŒhl, es wĂŒrde doch von mir und meinen Taten abhĂ€ngen, dass Gott letztlich mir alles vergibt und zu sich in den Himmel nimmt wenn das Leben hier auf Erden vorbei ist. Das dauerte vielleicht einen oder zwei Monate – irgendwann konnte ich das annehmen, was mir von meinen Eltern und in der Gemeinde gesagt wurde: „es kommt nicht darauf an, was du tust oder getan hast, es kommt darauf an das Jesus am Kreuz fĂŒr dich bezahlt hat und dir das Leben und die FĂŒlle schenken will! Du kannst das Geschenk seine Liebe und seiner Vergebung einfach annehmen“. Das war so befreiend fĂŒr mich zu begreifen und erfahren, dass ein anderer nĂ€mlich Jesus fĂŒr mich all meine SĂŒndenschuld beglichen hat, dass er sein Leben hingelegt hat, damit ich sein Leben haben kann. Es wurde mit vielen Beispielen belegt, zum Beispiel die Geschichte von dem katholischen Pater im Konzentrationslager, der selber vor getreten ist als der Name eines jungen Familienvaters zur Hinrichtung ausgerufen wurde.

Leider begreift es nicht jeder, der sich Christ nennt, dass es nicht die guten Werke sind, die uns retten. Im Römerbrief sagte der Apostel Paulus, Dass der gerechte Lohn fĂŒr unsere SĂŒnden der Tod sei, aber das Gott es nicht bei der gerechten Belohnung belĂ€sst, sondern als freie Gabe durch Jesus Christus das ewige Leben schenkt, und zwar allen fĂŒr die ER der Herr ihres Lebens ist.

 

Und Yasemin, Ich kenne auch deine Situation! Ich habe fast zehn Jahre lang in einem islamischen Land gelebt und das hautnah mitgekriegt, wie verunsichert die Menschen sind. Sie wollen das Gute, sie wollen Gott dienen, manche von ihnen beten tatsĂ€chlich die fĂŒnf rituellen Gebete jeden Tag und verbringen dabei mindestens 2 Stunden ihrer Zeit. Sie halten die Fastenvorschriften im Monat Ramadan penibelst ein, sie geben Almosen in Höhe von 2,5 % ihres Einkommens als Armensteuer, sie machen die Pilgerfahrt nach Mekka und lassen es sich viel Geld kosten. Und dennoch kennen sie nicht sicher sein, wo sie bei Gott dran sind. Wird Allah, der ja bekanntlich barmherzig ist, auch ihnen barmherzig sein? Wie können Sie das wissen? Selbst fĂŒr Mohammed und seine Familie beten die Frommen im Anschluss an jedem Gebet beten die GlĂ€ubigen – und zwar fĂŒr ihr Seelenheil!

Dann gibt es die stĂ€ndige Drohung mit der Hölle 
 Im Koran wird mit Höllenqualen den unglĂ€ubigen, abtrĂŒnnigen ungehorsamen Menschen ĂŒber 150 mal gedroht
 Aber wenn von Gottes Gnade die Rede ist, dann heißt es meistens „vielleicht wird er (euch) gnĂ€dig sein“.

 

Menschen, die vom Islam zum Christentum konvertiert sind und Jesus als Herrn ihres Lebens erkannt und anerkannt haben berichten immer wieder was das fĂŒr ein Riesenunterschied ist, im Kopf zu wissen und im Herzen die Gewissheit zu haben, dass ich in der Ewigkeit nicht verloren sein werde, sondern dass die Beziehung die ich durch Christus zu Gott in diesem Leben bereits bekommen habe ĂŒber den Tod hinaus bestehen bleiben wird.

Jesus hat seinen JĂŒngern gesagt: (Joh 14,1) Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wĂ€re, hĂ€tte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die StĂ€tte zu bereiten? 3 Und wenn ich hingehe, euch die StĂ€tte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. 4 Und wo ich hingehe, den Weg wisst ihr.

 

So wie es die Bibel erzĂ€hlt, wird es nie Himmel auf dieser Erde geben. Auch wenn wir uns noch so anstrengen, wir Menschen kriegen das nicht hin, das Reich Gottes in dieser Welt zur Vollendung zu bringen. Wir werden es auch nicht halbwegs schaffen
 Dazu fehlen die Voraussetzungen. Die ganze Schöpfung liegt unter dem Fluch der SĂŒnde. Wie die einzelnen Menschen, die die Erlösung in ihrem Leben durch Jesus Christus erfahren, muss auch die ganze Schöpfung erneuert werden.

FĂŒr die Bibel wird es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben, in denen es die SĂŒnde und deren Folgen nicht geben wird. Jesus macht alles neu. Das Reich Gottes ist inwendig in den GlĂ€ubigen, aber greifbar erst nach dem Gericht an die Welt und nach der Neuschöpfung des Alls. (Himmel und Erde werden vergehen.. Siehe, ich mache alles neu ).

 

Ich weiß Yasemin – fĂŒr den Koran bleibt die Erde ewig bestehen. Das Gericht betrifft nur jeden einzelnen Menschen.  Nach dem Tod kommen Menschen am jĂŒngsten Tag am „youm al qiyyama“ ins Gericht und von dort teilweise ĂŒber einen Zwischenstand, den ihr a’raf nennt, entweder ins Paradies oder in die Hölle.

 

In zahlreichen bildhaften

Ausmalungen beschreiben Koran und Tradition ein-

dringlich und ausfĂŒhrlich, welche Qualen die zur

Hölle verdammten Menschen zu erleiden und auszu-

halten haben: loderndes Feuer, dessen »Brennstoff die

Verdammten sind (➝ 3,10; ➝ 85,5; ➝ 104,4-9; ➝

72,15; ➝ 2,24), dessen Hitze nichts verschont (➝

74,28) und die nie nachlĂ€ĂŸt (➝ 17,97); Speisen und

GetrĂ€nke »wie geschmolzenes Erz«, »wie das heiße

Wasser« (➝ 44,43 ff, vgl. ➝ 37,64-66; ➝ 88,5; ➝

38,58 u.ö. ); KleidungsstĂŒcke, siedend heiß, aus flĂŒs-

sigem Kupfer und aus Teer (vgl. 22,19-20); Marter-

werkzeuge wie Fesseln, Ketten und Eisenstöcke

(40,71-72; |➝ 22,21 u.ö. ). Auch eisige KĂ€lte wird als

Peinigungsmittel genannt.

Was die Dauer der Höllenqualen betrifft, so betont

der Koran wiederholt, daß sie kein Ende nehmen wer-

den (➝ 33,64-65; ➝ 43,74; ➝ 41,28; 58,27; ➝

2,39. 257; ➝ 3,116; ➝ 9,68; ➝ 11,106-107).

LdIslam Bd. 2, 364

 

Aber das Leben auf der Erde geht ewig weiter fĂŒr euch


Jesus kommt auf die Erde wieder um den „Antichristen“, den Daddschāl im Krieg zu vernichten. Dann wird er heiraten, Kinder zeugen und sterben. Das Reich Gottes ist fĂŒr den Islam das „Haus des Islam“, die Allah unterworfene Erde. Dort, wo alle Menschen Allah unterworfen sind, ist das „Reich Gottes“ (Maududi)

 

Die SchlĂŒsselfrage ist, wie sehen Christen und Muslime die SĂŒnde und deren Folgen – darum gibt es im Islam keine Erlösung


 

 

Liebe Gemeinde, ich weiß nicht was Hanna und ihre Freundin Yasemin aus dem GesprĂ€ch schlussendlich an Konsequenzen fĂŒr sich und ihr Leben gezogen haben. Aber dass ist auch nicht entscheidend. Entscheidend ist, was du daraus machst!

Amen

 

Der Islam – Fragen ĂŒber Fragen

 

Inhalt:

Der Islam — Fragen ĂŒber Fragen

Vortrag beim GesprÀchsforum Leben+Glauben, Gerlingen, 2.4.2017

Wer war Mohammed und was hat ihn getrieben?

Hanif – Biographie – Waise, Tilman Nagel unterscheidet drei Phasen [1] („Strenger“/Hanif-Rasul/Prophet und Herrscher

Wie sein Umfeld ihn Wahrnahm
  • War Mohammed etwa VerrĂŒckt? 16 mal wehrt sich der Koran gegen diesen Vorwurf (z.B. 15,6)
  • Spottgedichte gegen Mohammed
    • War Mohammed Epileptiker oder litt er an anderen Krankheitsbildern?
    • Abbas Sadeghian Ph.D.: Sword and Seizure – Mohammed’s Epilepsy & Creation of Islam – Abridged, September 1, 2006
    • Dede Korkut M.D.: Life Altert – The Medical Case of Muhammad
    • Ali Sina: Understanding Muhammad – Psychobiography
  • War er Besessen? (Die Satanischen Verse)

Der Islam – eine antichristliche Religion?

  • Im Islam sind alle Antworten auf den christlichen Glauben bereits eingebaut
  • Theologisches Ziel des Islam ist, hinter das Christusereignis zurĂŒckzugehen

Christen in islamischen LĂ€ndern – ihr Leben, ihr Leiden, ihr Zeugnis.

  • Johannes Damascenus als Wesir in Damaskus
  • Der Bischof von Cordoba im sogenannten goldenen Zeitalter Andalusiens
  • Heute: Afghanistan, Saudi Arabien, Somalia und Grenzgebiete, IS-kontrollierte/-beeinflusste Gebiete, Malaysia, Indonesien (Pancasila), Jordanien, TĂŒrkei, Marokko…

Islam in Deutschland – was bedeutet das langfristig fĂŒr uns?

  • Der Demographische Wandel – Wird es einen Euroislam geben?
  • Ja. Die Frage ist, ob er Einfluss haben wird!
  • Islamisch-theologische Fachbereiche/FakultĂ€ten, Bassam Tibi etc.

Was bedeutet der Glaube fĂŒr einen Muslimen – fĂŒr einen Christen?

  • Nisar Khan – werde ein guter Muslim
  • Habib: der Islam ist eine leichte Religion (01.04.2017 Losung gestern 3.Mose 22,31 Haltet meine Gebote und tut danach; ich bin der HERR; Lehrtext 1.Johannes 5,3 Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

Meine Erfahrung in Pakistan

[1] Tilman Nagel „Mohammed ging es immer auch um Macht“ 06 Februar 2012 (Quelle: GEOkompakt Nr. 16 – 09/08 – Glaube und Religion – Seite 134-138)

 

Vortrag beim Forum Glauben & Leben (Audiofile):

 

Fragen und Antworten (Audiofile):

 

 

 

 

 

 

 

Hofacker Abendbibelschule: Der christliche Glaube im Spiegel des Islam

1.) Mo. Der erste Artikel (des Glaubensbekenntnisses) und die Schahāda

PrÀsentationsfolien:abs2016lustnau_christl_glaube_im-lichte-des-islam1

Hier die Audiodatei:

2.) Di. Der zweite Artikel und die Schahāda Teil I

PrÀsentationsfolien:abs2016lustnau_christl_glaube_im-lichte-des-islam2

Hier die Audiodatei:

3.) Mi. Der zweite Artikel und die Schahāda Teil II

PrÀsentationsfolien:abs2016lustnau_christl_glaube_im-lichte-des-islam3

Hier die Audiodatei:

4.) Do. Der dritte Artikel und der Geist Gottes im Koran

PrÀsentationsfolien: abs2016lustnau_christl_glaube_im-lichte-des-islam4

Hier die Audiodatei:

5.) Fr. Das Vater unser und das Al-Fatiha Gebet

PrÀsentationsfolien: abs2016lustnau_christl_glaube_im-lichte-des-islam5

Hier die Audiodatei:

500 Jahre Reformation – immer noch Grund zum Feiern?

Vortrag zum Reformationsfest, gehalten an Allerheiligen, 1.11.2016 in der evangelischen Kirche RĂŒbgarten zum Auftakt des Festjahres

Vortragsfolien als PDF-Datei

500 Jahre Reformation – immer noch Grund zum Feiern?

Audiodatei:

500 Jahre nach Beginn der Reformation brauchen wir selbst als Kirche und Gesellschaft eine Reformation an Haupt und Gliedern nötiger denn je. Alle 500 Jahre beginnt eine neue Epoche. Wie um 1500 das mit der Reformation geschah, sind wir auch heute an der Schwelle zu einer neuen Epoche. Dass die etablierten Kirchen darauf nicht vorbereitet sind – nicht einmal ein Konzept haben, hat Paul Bernhard Roten in seinem kleinen, aber wichtigen BĂŒchlein „Auf Sand gebaut“ (Rothen, Paul Bernhard. Auf Sand gebaut. Warum die evangelischen Kirchen zerfallen. 2. Aufl. Wien: LIT Verlag, 2015.) sehr aufschlussreich gezeigt. Der Erste Teil des Vortrags geht auf die gesellschaftlichen VerĂ€nderungen, die zur Epochenbildung fĂŒhren, ein. Der Zweite Teil widmet sich der ersten HĂ€lfte von Rochens Buch.

Bibel und Koran – zwei BĂŒcher, zwei Botschaften (Schönblick)

 

Dienstag: Gott teilt sich mit – Wie Gott sich Offenbart nach Bibel und Koran

Mittwoch:  „Was ist der Mensch, dass du seiner Gedenkst?“ – Die Stellung des Menschen in Bibel und Koran

Donnerstag:  Donnerstag: Wer ist Jesus – wer ist Gott?  Wie Bibel und Koran darauf antworten

Freitag: Das Volk Gottes und die letzten Dinge ErwÀhlung und Schicksal. Gottes Friedensplan nach Bibel und Koran. Was Bibel und Koran dazu sagen

 

 

Herausforderung Islam – Bibel und Koran, zwei BĂŒcher – zwei Botschaften

Der Vortrag wurde vor einem BĂŒrgerforum am Rande des Schwarzwalds gehalten. Dort, wo noch kaum muslimische Zuwanderung geschehen ist, ist das Interesse sehr groß gewesen. Am Ende des Vortrags ist die Fragerunde mit aufgezeichnet (anonymisiert).

Der Vortrag liegt nicht schriftlich vor. Hier eine Skizze des Vortrags mit den relevanten Zitaten. Der Vortrag weicht teilweise sehr stark von der Skizze ab.

Die Hörzeit betrÀgt ca. 80 Minuten, die Fragerunde noch mal gute 20 Minuten.

Herausforderung Islam – Bibel und Koran, zwei BĂŒcher – zwei Botschaften

Wir sind durch den Islam herausgefordert. Die stĂ€ndig wachsende Zahl von BĂŒrgerinnen und MitbĂŒrgern mit Migrationshintergrund aus dem islamischen Kulturkreis stellt uns vor einen Wandel in unserer Gesellschaft. Die merkwĂŒrdigsten Allianzen tun sich auf. Traditionell atheistisch ausgerichtete Bewegungen und politische Parteien  zeigen auf einmal nicht nur VerstĂ€ndnis fĂŒr den Islam an sich, sondern fĂŒr BrĂ€uche und Gepflogenheiten aus dem islamischen Kulturraum, die diametral den aufklĂ€rerischen europĂ€ischen GrundsĂ€tzen entgegengesetzt sind. Mit dem hier aufgenommenen Vortrag versuche ich aufzuzeigen, wie das Anliegen der islamisch geprĂ€gten Gesellschaft durch die so völlig andersartig gestaltete Botschaft des Koran und des Islam, wie sie in Sunna und HĂ€dithen wiedergeben werden,  bedingt ist.

Der demographische Wandel stellt uns vor einer riesigen Herausforderung. Die daraus folgende Migration verÀndert unsere Gesellschaft und Kultur nachhaltig. Der Zusammenprall der Kulturen (auch Kampf der Kulturen gennant) nach Samuel P. Huntington[1]

 

Der Islam unterscheidet zwischen UMMAH (Vollzahl aller Muslime) AHL-AL-KITAB (Volk/Völker des Buches = Juden und Christen) und Götzendiener. Nur die Muslime sind fĂŒr den Islam „GlĂ€ubige“, alle andere sind „UnglĂ€ubige“ (KUFFAR)

Umma und ‚ahl-al-kitab stehen sich gegenĂŒber. Was anfĂ€nglich fĂŒr Mohammed als vereinbar schien, wurde zu einer verbitterten Feindschaft. Das liegt in der Unterschiedlichkeit der Botschaften von Bibel und Koran.

Ein plastisches Beispiel hierfĂŒr ist der unterschiedliche Gnadenbegriff beider BĂŒcher. Auch das Gottesbild des orthodoxen Islam, der sich an den Aussagen des Koran orientiert, unterscheidet sich stark vom biblischen Gottesbild. Es Geht um die Ehre Gottes und um die Verletzung derselben. Ehre kann nur durch Rache wieder hergestellt werden.

Auf diesem Hintergrund werden auch die causa Böhmermann und die tiefe KrĂ€nkung des tĂŒrkischen PrĂ€sidenten auf Grund einer wahrgenommenen Verletzung seiner Ehre  verstĂ€ndlich:

Am Anfang des Wirkens Mohammeds war das anders. UrsprĂŒnglich glaubte Mohammed den gleichen Glauben, den die Juden und Christen hatten, fĂŒr die Araber entdeckt zu haben.  WĂ€hrend seines Lebens kam es jedoch zu einer herben EnttĂ€uschung darĂŒber, dass die Juden und Christen seine Botschaft nicht annahmen, sondern teilweise sogar gegen ihn kĂ€mpften. Dass es zu keiner Einigung zwischen Mohammed einerseits und den Juden oder den Christen andererseits kommen konnte lag an der Botschaft, die er verkĂŒndete. Sie Ă€hnelte zwar der biblischen Botschaft in vielen Punkten, setzte sich aber an entscheidenden Stellen deutlich von dieser ab  und widersprach dieser  in ihren Kernaussagen.

Als Einstieg nenne ich hier nur Losung und Lehrtext von heute

Losung:  Der HERR, euer Gott, ist gnÀdig und barmherzig und wird sein Angesicht nicht von euch wenden, wenn ihr euch zu ihm bekehrt. 2Chr 30,9

Lehrtext:  Kehrt also um und richtet euch aus auf die Vergebung eurer SĂŒnden, damit vom Angesicht des Herrn her Zeiten der Erquickung kommen. Apg 3,19–20

Die Zusagen Gottes im Vergleich zu der WillkĂŒr Allahs:

Sure 3. Die Sippe ‚Imrans |132 Und gehorchet Gott und dem Gesandten! Vielleicht werdet ihr (dann) Erbarmen finden.

Sure 3. Die Sippe ‚Imrans   |200 Ihr GlĂ€ubigen! Übt Geduld und mĂŒht euch, standhaft und fest zu bleiben! Und fĂŒrchtet Gott! Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergehen.

Sure 4. Die Frauen |99 Denen (die aus Unvermögen nicht „ausgezogen sind“) wird Gott vielleicht verzeihen. Gott ist bereit, Nachsicht zu ĂŒben und zu vergeben.

Sure 5. Der Tisch |35 Ihr GlĂ€ubigen! FĂŒrchtet Gott und trachtet danach, ihm nahezukommen, und fĂŒhret um seinetwillen Krieg (w. mĂŒht euch um seinetwillen ab)! Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergehen.

Sure 5. Der Tisch  100 FĂŒrchtet Gott, die ihr Verstand habt! Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergehen.

Wie anders die Gewissheit derer , die Vergebung durch Jesus Christus erfahren haben!!

Aber schauen wir formale Unterschiede an:

I.) Zwei BĂŒcher

Im Unterschied zur Bibel geht der Koran allein auf einen Menschen zurĂŒck – auf den Propheten des Islam Muhammad.

Wie mehrfach aus der Biographie Mohammeds gesehen werden kann , versteht sich der Islam als legitime ErfĂŒllung der alt- und neutestamentlichen Offenbarung und also auch als ErgĂ€nzung und Korrektur zum Glauben der Juden und der Christen.

Diese Überzeugung ist auch schon im Koran dokumentiert. In Sure 2 “die Kuh” (al-baqra)

87 Wir haben doch (seinerzeit) dem Mose die Schrift gegeben und nach ihm die (weiteren) Gesandten folgen lassen. Und wir haben Jesus, dem Sohn der Maria, die klaren Beweise gegeben und ihn mit dem heiligen Geist gestĂ€rkt. Aber waret ihr (Juden) denn nicht jedesmal, wenn ein Gesandter euch etwas ĂŒberbrachte, was nicht nach eurem Sinn war, hochmĂŒtig und erklĂ€rtet ihn fĂŒr lĂŒgnerisch oder brachtet ihn um? 88 Und sie (d.h. die Juden) sagen: â€șUnser Herz ist (eben) unbeschnittenâ€č. Aber nein! Gott hat sie (zur Strafe) fĂŒr ihren Unglauben verflucht. Darum sind sie so wenig glĂ€ubig. * 89 Und als (nun) von Gott eine Schrift (d.h. der Koran) zu ihnen kam, die das bestĂ€tigte, was ihnen (an Offenbarung bereits) vorlag – und vorher baten sie (doch Gott wiederholt) um eine Entscheidung gegen die UnglĂ€ubigen –, als nun das, was sie (der Sache nach bereits) kannten, (in einer neuen Offenbarung) zu ihnen kam, da glaubten sie nicht daran. Gottes Fluch komme ĂŒber die UnglĂ€ubigen! 90 Sie haben sich fĂŒrwahr auf einen schlechten Handel eingelassen, indem sie an das, was Gott (nun als Offenbarung) herabgesandt hat, nicht glauben, aus (lauter) Auflehnung (dagegen), daß Gott seine Huld (w. (etwas) von seiner Huld) herabschickt, auf wen von seinen Dienern er will. So haben sie sich Zorn ĂŒber Zorn zugezogen. Und die UnglĂ€ubigen haben (dereinst) eine erniedrigende Strafe zu erwarten. 91 Und wenn man zu ihnen sagt: â€șGlaubt (doch) an das, was Gott (nunmehr) herabgesandt hat!â€č, sagen sie: â€șWir glauben (nur) an das, was (frĂŒher) auf uns herabgesandt worden ist.â€č An das SpĂ€tere glauben sie nicht, wo es doch die Wahrheit ist, indem es bestĂ€tigt, was ihnen (bereits) vorliegt. Sag: Warum habt ihr denn frĂŒher die Propheten Gottes (immer wieder) getötet, wenn (anders) ihr glĂ€ubig seid? [Sure 2. Die Kuh: Der Koran, S. 119f (vgl. Sure 2, 87ff) (c) Verlag W. Kohlhammer ]

97 Sag: Wenn einer dem Gabriel feind ist – und der hat ihn (d.h. den Koran) doch mit Gottes Erlaubnis dir ins Herz herabkommen lassen, als BestĂ€tigung dessen, was (an Offenbarungen) vor ihm da war, und als Rechtleitung und Frohbotschaft fĂŒr die GlĂ€ubigen –, 98 wenn einer Gott und seinen Engeln und Gesandten und dem Gabriel und Michael feind ist, so ist (umgekehrt auch) Gott den UnglĂ€ubigen feind.  99 Und wir haben doch (im Koran) klare Zeichen zu dir hinabgesandt. Nur die Frevler glauben nicht daran.  [Sure 2. Die Kuh: Der Koran, S. 120 (vgl. Sure 2, 9699) (c) Verlag W. Kohlhammer]

1) Die Entstehung des Koran aus islamischer Sicht

Der Koran besteht aus 114 Suren – alle von einer Quelle, nĂ€mlich letztlich aus dem Munde Mohammeds, und wurden von seinen JĂŒngern aufgeschrieben, und zwar auf das, was gerade zur Hand war: PapyrusblĂ€tter, Pergament, Tonscherben, Stoffreste u.a.m.

Hinter dieser Genese des Koran steckt aber die Überzeugung, dass Gott selbst den Koran in arabischer Sprache auf einer ehernen (ewigen) Tafel vor aller Zeit schrieb.[vgl. die beiden Tafel der 10 Gebote] – und deshalb sei dieser die Ă€lteste und ursprĂŒnglichste Offenbarung Gottes an den Menschen. Damit diese göttliche Offenbarung zu den Menschen gelangen konnte, wurde in der  Ù„ÛŒÙ„Ű© Ű§Ù„Ù‚ŰŻŰ± “Nacht der Kraft/Bestimmung” der Koran der Engelwelt ĂŒbermittelt. “Als besonders heilig gilt die Nacht des 27. Ramadan, die »Laylat al-Qadr« Ù„ÛŒÙ„Ű© Ű§Ù„Ù‚ŰŻŰ± (Nacht der Bestimmung), in der die erste Koran-Offenbarung erfolgt sein soll.” [Lexikon des Islam: Fasten, Bd. 1, S. 242-243) (c) Verlag Herder] 

Gabriel erhielt den Auftrag, dem Rasul (Gesandter)  Mohammed die Botschaft fĂŒr die Menschen zu ĂŒbermitteln, und zwar HĂ€ppchenweise, passend zu der jeweiligen Situation.

Mohammad galt zu dieser Zeit als Hanif – Gott suchender. In seinem Ehevertrag mit Khadidscha bint Khuwailid bekam Mohammed das Recht zugesprochen, einen Monat lang jedes Jahr sich in die WĂŒste zurĂŒckziehen zu dĂŒrfen, um zu fasten und zu beten. Vorbild fĂŒr ihn waren die christlichen (oder hĂ€retischen) Einsiedlermönche, die eine asketisch-komplentatives Leben in Höhlen in großer Einsamkeit verbrachten.

FĂŒr die islamische Gelehrsamkeit ist jedoch wichtig fest zu halten, dass der Koran immer nur im Trance ĂŒbermittelt wurde  – alles andere, was Mohammed bei wachem Verstand gesagt hat gilt (nur) als Hadithe… (ob Mohammed Epileptiker war oder an einer Geisteskrankheit litt?)

Als sicher gilt jedenfalls, dass Mohammed die Koranabschnitte mĂŒndlich ĂŒberlieferte und dass seine GefĂ€hrten sich bemĂŒhten, die Verse auswendig zu lernen. (S.u. zum Thema Überlieferung des Koran zur Zeit Uthmans).

War Mohammed Analphabet? Wird von frommen Muslimen als Beweis fĂŒr den ĂŒbernatĂŒrlichen Charakter des Koran gesehen, andere halten es fĂŒr höchst unwahrscheinlich, dass ein GeschĂ€ftsmann, der mit Rechnungen und Schuldbriefen umgehen musste, Analphabet hĂ€tte sein können. Aus zu schließen ist es allerdings nicht. Es gab eine Schreiberzunft und auch Mohammed hat einen persönlichen SekretĂ€r gehabt. Bis in die Zeit der Modern hat es im Orient wohlhabende und mĂ€chtige Personen gegeben, die des Schreibens und Lesens nicht mĂ€chtig waren (vereinzelt heute noch).

Als erste Offenbarung in der Höhle am Berg Hira gilt Sure 96 (Der Klumpen/Der Embryo):

1 Trag vor im Namen deines Herrn, der erschaffen hat, 

2 den Menschen aus einem Klumpen/Embryo erschaffen hat! 

3 Trag vor! Dein höchst edelmĂŒtiger Herr ist es ja, 

4 der den Gebrauch des Schreibrohrs gelehrt hat (oder: 

der durch das Schreibrohr gelehrt hat), 

5 den Menschen gelehrt hat, was er (zuvor) nicht wußte…

[Sure 96. Der Embryo: Der Koran, Sure 96, 15, S. 1078(c) Verlag W. Kohlhammer]

ebenfalls zu den frĂŒhen Suren gehört Sure 114 (Die Menschen) und gibt Einsicht in das religiöse Verlangen Mohammeds:

Im Namen des barmherzigen und gnÀdigen Gottes.

1 Sag: Ich suche Zuflucht beim Herrn der Menschen, 

2 dem König der Menschen, 

3 dem Gott der Menschen, 

4 vor dem Unheil  von EinflĂŒsterung, – von dem heimtĂŒckischen Kerl,

5 der in die Brust der Menschen (böse Gedanken) einflĂŒstert, 

6 sei es ein Dschinn oder ein Mensch.

[Sure 114. Die Menschen: Der Koran, S. 1098, Verlag W. Kohlhammer]

Hier sehen wir auch eine der Wurzel fĂŒr das Verhalten beim rituellen Gebet, wo der zum Gebet bereite Muslim sich zum Zeichen der Buße an den Ohren packt (oder etwas verklĂ€rter die HĂ€nde wie zum Hören an die Ohren legt), sich dem guten Engel ĂŒber der rechten Schulter sich zuwendend um Schutz bittet, und dann zum bösen Engel ĂŒber seiner linken Schulter sich zuwendend diesem im Namen Allahs wehrt. Danach kommen die Verneigungen, Verbeugungen und die Halb-Prostration, bei der die Stirn auf den Boden gedrĂŒckt wird (ein blauer Fleck auf der Stirn eines Muslimen ist eine sichere Indiz, dass dieser sich als besonders fromm versteht!).

Aber zurĂŒck um Koran: Wie gesagt, die Verse des Koran wurden auswendig gelernt und “rezitiert”. Eine Anordnung war gar nicht möglich oder notwendig. Die Originalaufschriften wurden nach islamischer Tradition in einer Kiste aufbewahrt, bis eines Tages eine Ziege sich Zugang dazu verschaffte und die essbaren Teile der Originale gefressen hat


Umar hat den Auftrag gegeben, die Quellen zu vereinheitlichen (Anordnung nicht chronologisch).

Die chronologische Anordnung der Suren ist nur Islamgelehrten bekannt, wobei es keine einheitliche Sicht davon gibt.

Der Buchstabe ist heilig (Behandlung des Buchs, Amuletten und Potionen im Volksislam)

(Granth im Sikkhismus)

Die Rezitation bringt Verdienst.

Das Prinzip der Abrogation

(Nehls: Christen antworten Muslime S.25f “wie steht es mit dem exegetischen Prinzip des »mansukh« (= ein von Gott zurĂŒckgezogener Text) und »nasikh« (= der Text, der anstelle eines mansukhTextes eingesetzt wird)?

Wir mĂŒssen verstehen, daß die Verse aus Sure 2,107 und 16,102 nicht das Anliegen haben, ein besseres VerstĂ€ndnis des Textes zu ermöglichen und auch nicht gegeben wurden im Hinblick auf eine progressive Fortsetzung vorislamischer Schriften, wo Erweiterungen und neue Aspekte sicher ihren Platz hĂ€tten. Sie sind offensichtlich gegeben worden, um Verbesserungen an einem als offenbart geltenden Text, innerhalb

von etwa 20 Jahren (und meist weniger), zu rechtfertigen.

Wir verweisen hier auf das exegetische Prinzip: Wenn wir (26) wissen wollen, was ein gewisser Abschnitt wirklich bedeutet, mĂŒssen wir ermitteln, was der betreffende Text seinen ursprĂŒnglichen Hörern wirklich sagen wollte. Wie verstanden sie ihn? Erst wenn wir dies getan haben, können wir einen Text, ohne ihn zu entstellen, in unsere Gegenwartssituation hineininterpretieren.

Um die ursprĂŒngliche Bedeutung herauszufinden, sollte man sicher auch die Kommentare der alten GlaubensvĂ€ter zu Rate ziehen und sehen, wie sie den Text verstanden und interpretiert haben.

Die »Tafsir-i-Azizi« (Tafsir = Kommentar oder Auslegung) erklĂ€rt drei Arten von ZurĂŒcknahme bzw. Austausch eines Textes:

  1. wo ein Vers herausgenommen wurde und an seine Stelle ein anderer eingesetzt wurde,
  2. wo ein Gebot (oder Verbot) abgeschafft wurde, aber die Buchstaben des Textes geblieben sind,
  3. wo beides, Text und Gebot (Verbot), aus dem Text entfernt wurden.

Nach Jalalu’dDin ist die Zahl der zurĂŒckgenommenen bzw. ausgetauschten Texte zwischen 5 und 500 geschĂ€tzt worden (»Dictionary of Islam«, Seite 520).

In seinem »Itqan« stellte er eine Liste von 20 Versen zusammen, die von allen Kommentatoren als abgeÀndert anerkannt worden sind (»Dictionary of Islam«, Seite 520).

(27) Einige sollen ErwÀhnung finden:

  • Die Quibla (Gebetsrichtung) wurde von Jerusalem nach Mekka abgeĂ€ndert (Sure 2,143-145).
  • Die Teilung des Erbes, das von Eltern oder Verwandten zurĂŒckgelassen wird, soll gemĂ€ĂŸ Sure 4,8 gleichmĂ€ĂŸig erfolgen, was aber durch Vers 12 abgeĂ€ndert wurde, wo
  • befohlen wird, daß MĂ€nner den doppelten Anteil von Frauen erhalten sollen.
  • Das Nachtgebet, in dem der Koran rezitiert werden soll, sollte etwa die halbe Nacht beanspruchen 73,35). Dies wurde abgeĂ€ndert in: »daher rezitiert aus dem Koran, wie es euch leicht und möglich ist«

Aischa, Mohammeds Lieblingsfrau erklĂ€rte diesen Text als einen spĂ€ter (nach Mohammeds Tod) zugefĂŒgten Vers. Bei Ehebrecherinnen war eine lebenslĂ€ngliche Gefangenschaft vorgesehen (Sure 4,16), die aber in eine Strafe von 100 Peitschenhieben abgeĂ€ndert wurde (Sure 24,3). Dies trotz der Nachsicht die fĂŒr reumĂŒtige Homosexuelle (in Sure 4,17) vorgeschrieben ist.

Ich möchte hier außerdem auf einen Text verweisen, der nicht mehr im Koran enthalten ist, nach dem Ehebrecher zu Tode gesteinigt werden sollen. Vergeltungsmaßnahmen in FĂ€llen von Verbrechen, besonders von Mord, sollten auf Menschen gleichen Ranges beschrĂ€nkt bleiben (ein Sklave fĂŒr einen Sklaven, ein Freier fĂŒr einen Freien, ein weibliches Wesen fĂŒr ein weibliches Wesen usw., Sure 2,179). Dies widerspricht Sure 5.46 und Sure 17.34, wo Vergeltungsmaßnahmen nur gegen den Mörder angewandt werden dĂŒrfen (Leben fĂŒr Leben, Auge um Auge etc.).

Der Jihad oder der Heilige Krieg war wĂ€hrend der heiligen Monate verboten (Sure 9,5); aber in Vers 36 ist er nicht nur erlaubt, sondern man wird dazu geradezu  ermutigt, was natĂŒrlich den erstgenannten Vers aufhebt.

Der Orientalist und Islamologe John Burton schreibt: »Sure 2,10 steht am Beginn einer Reihe von durchgreifenden VerĂ€nderungen oder Modifizierungen die von Mohammed sowohl auf ritueller als auch auf gesetzlicher Ebene eingefĂŒhrt wurden. Der Vers leitet somit die Änderung der Quibla (Verse 116, 178, 125252); der Riten fĂŒr Pilgerreisen (Vers 158); gewisser DiĂ€tvorschriften (Verse 168174); des Rachegesetzes (Verse 178179); der Regelung von Hinterlassenschaften 27

2) Die Entstehung der Bibel (aus christlicher Sicht)

66 Kanonische BĂŒcher, Hunderte von Autoren! Kollektivwerk!

A) Durch genaues Erforschen:

Lk 1,1ff 1 Viele haben es schon unternommen, Bericht zu geben von den Geschichten, die unter uns geschehen sind, 2 wie uns das ĂŒberliefert haben, die es von Anfang an selbst gesehen haben und Diener des Worts gewesen sind.  3 So habe auch ich’s fĂŒr gut gehalten, nachdem ich alles von Anfang an sorgfĂ€ltig erkundet habe, es fĂŒr dich, hochgeehrter Theophilus, in guter Ordnung aufzuschreiben, 4 damit du den sicheren Grund der Lehre erfĂ€hrst, in der du unterrichtet bist.

1 Petr 1,10ff Nach dieser Seligkeit haben gesucht und geforscht die Propheten, die von der Gnade geweissagt haben, die fĂŒr euch bestimmt ist,11 und haben geforscht, auf welche und was fĂŒr eine Zeit der Geist Christi deutete, der in ihnen war und zuvor bezeugt hat die Leiden, die ĂŒber Christus kommen sollten, und die Herrlichkeit danach. 12 Ihnen ist offenbart worden, dass sie nicht sich selbst, sondern euch dienen sollten mit dem, was euch nun verkĂŒndigt ist durch die, die euch das Evangelium verkĂŒndigt haben durch den heiligen Geist, der vom Himmel gesandt ist,  was auch die Engel begehren zu schauen.

B) Menschen Machen Erfahrungen mit Gott und erkennen daraus den Willen Gottes 

(Jakob, Josef, Psalmen)

C) Menschen empfangen durch Offenbarung den Willen Gottes, der Sie betrifft (Abraham, Jakob, Joseph, die Propheten des AT, Offenbarung des Johannes)

2.Tim 3,16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nĂŒtze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,

2.Petr 1,1921 Um so fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, daß ihr darauf achtet… 20 Und das sollt ihr vor allem wissen, daß keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. 21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern [a] getrieben von dem heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.

Eine FĂŒlle von Autoren, Eine Kette von Zeugen

(Hebr 12,1: Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, laßt uns ablegen alles, was uns beschwert, und die SĂŒnde, die uns stĂ€ndig umstrickt, und laßt uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist)

Die Botschaft ist heilig

das Befolgen ist entscheidend!

II Zwei Botschaften

viele Gemeinsame Elemente und Geschichten (Abraham, Joseph, Jesus, Mara –  Jungfrauengeburt)

Unter den Propheten haben wir einige vor anderen bevorzugt. Mit einigen sprach Gott selbst, andere bevorzugte er noch mehr. Dem Jesus, Sohn Miriams, gaben wir Wunderkraft, und rĂŒsteten ihn mit dem heiligen Geist aus. HĂ€tte Gott es gewollt, so wĂŒrden die spĂ€ter Lebenden, nachdem ihnen so deutliche Belehrung zuteil geworden ist, nicht verschiedener Ansicht sein. Aber sie sind verschiedener Meinung; einer glaubt, der andere leugnet. Wenn Gott es nur wollte, sie stritten nicht miteinander. Aber Gott tut, was er will. 2, 253

– Abweichungen (Isaak, Jesus – Kreuzigung, heilige Geist) werden unterschiedlich erklĂ€rt:

Islam: Das Injil ist korruptiert worden (Paraklet)

61,611

6  Und als Jesus, der Sohn Marias, sagte: »O Kinder Israels, ich bin der Gesandte Gottes an euch, um zu bestĂ€tigen, was von der Tora vor mir vorhanden war, und einen Gesandten zu verkĂŒnden, der nach mir kommt: sein Name ist Ahmad* 187.« Als er nun mit den deutlichen Zeichen zu ihnen kam, sagten sie: »Das ist eine offenkundige Zauberei.«

[Koranstellen: Lexikon des Islam, S. 1777

(vgl. LdIslam Bd. 3, S. 903) (c) Verlag Herder]

*(oder:“hochgelobt“, so Paret)

Christentum: Die hĂ€retischen Quellen sind falsch, bzw Mohammed hat christliche Texte nur ungenau ĂŒbermittelt bekommen oder schlicht falsch verstanden (ostsyrische Quellen?)

Darauf sagt Gott: O du Jesus, Sohn der Maria, gedenke meiner Gnade gegen dich und deine Mutter, ich habe dich ausgerĂŒstet mit dem heiligen Geist, damit du schon in der Wiege zu den Menschen reden konntest, und auch, als du herangewachsen bist; ich lehrte dich die Schrift und die Weisheit, die Thora und das Evangelium. Du schufst mit meinem Willen die Gestalt eines Vogels aus Ton; du hauchtest in ihn, und mit meinem Willen wurde er ein wirklicher Vogel. Mit meinem Willen heiltest du einen Blindgeborenen und einen AussĂ€tzigen, und mit meinem Willen brachtest du Tote aus ihren GrĂ€bern. Ich hielt die Kinder Israels ab, Hand an dich zu legen, als du mit deutlichen Beweisen zu ihnen kamst, und sie, welche nicht glaubten, sagten: Dies ist alles offensichtliche TĂ€uschung. 5, 110

gnostische Texte und Vorstellungen!

1) Islam heißt Unterwerfung

die fĂŒnf SĂ€ulen des Islam

Iman (Shahada)

Soum

Schirk – Gott hat keinen Freund und keinen Partner (Sufis verfolgt)

Sprich: So hat ihn der heilige Geist (Gabriel) von deinem Herrn in Wahrheit herabgebracht, die GlĂ€ubigen zu stĂ€rken, und als eine Leitung und frohe Botschaft fĂŒr die Moslems. 16, 102

2) Nach der Bibel wird im Glauben an Jesus Christus durch die Innewohnung des heiligen Geistes der Mensch zum Kind Gottes

Habib – warum sĂŒndigt ihr Christen nicht?

die Mission Gottes in der Bibel  

Mt. 28,18-20;

Mt 11,28-30 Kommt her zu mir, alle, die ihr mĂŒhselig und beladen seid; ich will euch erquicken. [a] a) Kap 12,20; 23,4; Jer 31,25

29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmĂŒtig und von Herzen demĂŒtig; so werdet ihr [a]Ruhe finden fĂŒr eure Seelen. a) Jes 28,12; Jer 6,16  30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.[a] a) Lk 11,46; 1.Joh 5,3

Mt 12,20; 23,4; Jer 31,25

20 das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht hinausfĂŒhrt zum Sieg;  4 [a]Sie binden schwere und unertrĂ€gliche BĂŒrden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafĂŒr krĂŒmmen. a) Kap 11,28-30; Apg 15,10.28

25 denn ich will die MĂŒden erquicken und die Verschmachtenden sĂ€ttigen.«

A) Da’wa – Dar ul Islam – die Einladung

Ummah, Dhimmi

B) Gehet hin – die Suche

Ich bin gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist

weder Jude noch Grieche

Gal 3,28 Hier ist [a] nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn [b] ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.

Kol 3,11 Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Beschnittener oder Unbeschnittener, Nichtgrieche, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus. [a]

Gott suchet noch

Die Liebe ist der Weg (Balqis Scheich)

In der Bibel geht es in erster Linie um die Liebe Gottes zu den Menschen – im Koran geht es um die Ehre Gottes.

 

 

[1] Huntington, Samuel P. The Clash of Civilizations and the Remaking of World Order. New edition. Simon & Schuster UK, 2002.

———. Kampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert: The Clash of Civilizations. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert. 1. Auflage. btb Verlag, 1998.