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Muslime verstehen – den eigenen Glauben verstĂ€ndlich machen

Seminar auf dem Integrationskongress in SchwĂ€bisch GmĂŒnd (Schönblick)

Hier die PrĂ€sentation, die man in einem neuen Tab oder Fenster öffnen kann und hier das Audio dazu abspielen. Durch die Prezi klicken muss man selber 🙂 – aber es ergibt sich ja aus dem Zusammenhang…

Prezi-PrÀsentation 1. Teil (Muslime Verstehen)

Prezi-PrÀsentation 2. Teil (Den eigenen Glauben verstÀndlich machen)

 

Audio zur 2. Einheit:

Audio zur 1. Einheit:

 

Die gegenwĂ€rtige Völkerwanderung – Eine große Chance fĂŒr die Kirche

Seit weingen Jahren kann man vereinzelt in den Medien ganz offen von der heute statt findenden Völkerwanderung hören. Noch 1992 hat die Prognose einer ausstehenden Völkerwanderung einen hohen NATO-General aus den Niederlanden sein Posten gekostet.

In vielen VortrÀgen und BeitrÀgen weise ich darauf hin, dass die gegenwÀrtige Völkerwanderung mit z.Zt. (Juni 2018) mehr als 68.500.000 Menschen weltweit auf der Flucht oder aus ihrer Heimat vertrieben sowohl Gefahr als Chance darstellt. Z.B. im Beitrag:

FLÜCHTLINGSFLUT – GEFAHR ODER CHANCE?

vom Februar 2016. Die Gefahren, u.A. Parallelgesellschaften, Ghettobildung, Selbstjustiz durch sogenannte „Friedensrichter“, Mehrbelastungen fĂŒr das Sozialsystem u.s.w., sind meist offensichtlich. Nicht fĂŒr alle erkennbar sind die Chancen. Wenn es gelingt, echte Intergration in Europa zu schaffen, dann gibt es den gesellschaftlichen Nutzen durch zusĂ€tzliche ArbeitskrĂ€fte und Steuerzahler fĂŒr die sonst fehlenden BĂŒrger durch den demographischen Wandel. Viel wichtiger ist aber m.E. die möglichkeit, Menschen aus autokratischen, despotischen, patriarchalischen Kulturen und LĂ€ndern den judeo-christlichen Wertekanon zu vermitteln. Die vielgescholtene Kolonialzeit hatte neben der Ausbeutung zu einem AufblĂŒhen vieler sogenannten EntwicklungslĂ€nder im Bereich Bildung, Wissenschaft, Handel und Kultur gefĂŒhrt. Seit dem RĂŒckzug aus den Kolonien bleibt zwar die Ausbeutung durch global agierenden Firmen, aber in den meisten ehemaligen KoloniallĂ€ndern ist die Bildung samt Wissenschaft und Wirtschaft kollabiert oder in die HĂ€nde einer einheimischen Elite geraten. Korruption und Misswirtschaft lassen die Bevölkerungen der LĂ€nder immer Ă€rmer werden. Die an Rohstoffen reichsten LĂ€nder haben auffallend arme Bevölkerungen und gewaltsame Konflike um die Macht ĂŒber die Mittel…

Matthew Parris schrieb am 27.12.2008 in seinem fulminanten Artikel in The Times (London)

»As an atheist, I truly believe Africa needs God«

»Missionaries, not aid money, are the solution to Africa’s biggest problem – the crushing passivity of the people’s mindset«

https://www.thetimes.co.uk/article/as-an-atheist-i-truly-believe-africa-needs-god-3xj9bm80h8m)

davon, dass – so ungerne er es zugibt – nur der christliche Glaube Afrika vor einem kranken Mix aus „Nike, the witch doctor, the mobile phone and the machete“ retten kann. Er beobachtete es an den Menschen dort, wie der christliche Glaube ihr Leben und ihre Einstellung zur Gesellschaft verĂ€ndert.

Das christliche Weltbild (samt dem neuen Leben in Christus!) ist das Wertvollste, was wir in der nachchristlichen Gesellschaft besitzen. Damit mĂŒssen wir wuchern – und zwar hier zuhause! Hier gerĂ€t das immer mehr in Vergessenheit oder es wird einfach ignoriert.

Menschen, die zu uns kommen, suchen Hoffnung. Ich meine, die beste Hoffnung, die wir bieten können, ist die christliche Hoffnung. Dazu hier ein Beitrag von Uwe Siemon-Netto:

Völkerwanderung-Eine große Chance fĂŒr die Kirche

Hier noch ausfĂŒhrlicher zu dieser Thematik  meine Predigt vom 24.6.2018 in Endingen:

Gehet hin…wenn die Welt vor der eigenen HaustĂŒr beginnt

 

 

 

 

Gehet hin…wenn die Welt vor der eigenen HaustĂŒr beginnt

Predigtskizze zu 1Petr 3,8-17, Endingen, d.24.6.2018

Hier die Audiodatei der Predigt

und des „Kreuzverhörs“ danach

 

Predigtskizze (n.b.: im Vortrag grĂ¶ĂŸere Abweichungen/Auslassungen)

Was kann einen Unterschied in dieser Welt machen?

Was kann grundsĂ€tzlich VerĂ€nderung herbeifĂŒhren?

 

Petrus, der auffĂ€lligste JĂŒnger Jesu und Apostel sagt es uns in wenigen Worten:

In Euren Herzen muss jemand anderer die Kontrolle ĂŒbernehmen!

 

»heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert ĂŒber die Hoffnung, die in euch ist« (1Petr 3,15)

 

1.    GlaubwĂŒrdig leben – ein Segen sein!

 

Zum Rektor geschickt

 

Hausmalerei im FrĂ€nkischen Spalt: „Lebe so, dass niemand der ĂŒblen Nachrede glaubt, die ĂŒber dich verbreitet wird“

 

Heute Abend ist ein JuGo in Mössingen zum Thema „Brot kann schimmeln – was kannst du??

 

Ein guter Baum bringt keine schlechten FrĂŒchte, eine salzige Quelle kein sĂŒĂŸes Wasser


 

ERBEN des SEGENS

Den Segen erben – Verwalter des Segens

 

An euren FrĂŒchten…

 

Seligpreisungen

 

GlaubwĂŒrdig leben heiß: DEN SEGEN WEITERGEBEN!

 

Jesus hat das fĂŒr uns, die wir ernsthaft ihm nachfolgen wollen, in der Bergpredigt thematisiert: Salz und Lichtsollen seine JĂŒnger in der Welt sein!

In unserem Text heißt es, wir sind berufen, den Segen zu erben – aber das heißt nicht, den Segen fĂŒr uns zu behalten!

 

Alles verfĂ€llt von alleine, wenn man nicht aktiv am Erhalt arbeitet (auch Beziehungen, Frieden…) Parmaschinken-Kochschinken

 

Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.So und nicht anders werden wir vor der Welt als Jesu JĂŒnger gelten!

 

Schon im Alten Testament galt der Grundsatz: Ich will euch segnen und Ihr sollt ein Segen sein!

1.Mose 12,2 Und ich will dich zum großen Volk machen und a will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.

2.Mose 23,4  Wenn du dem Rind oder Esel deines  Feindes begegnest, die sich verirrt haben, so sollst du sie ihm wieder zufĂŒhren. 5 Wenn du den Esel deines Widersachers unter seiner Last liegen siehst, so laß ihn ja nicht im Stich, sondern hilf mit ihm zusammen dem Tiere auf.

Hiob 31,29 Hab ich mich  gefreut, wenn’s meinem Feinde ĂŒbel ging, und mich erhoben, weil ihn UnglĂŒck getroffen hatte?

Spr 25,21-22 Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot, dĂŒrstet ihn, so trĂ€nke ihn mit Wasser, denn du wirst feurige Kohlen auf sein Haupt hĂ€ufen, und der HERR wird dir’s vergelten.

 

Ein Segen sein fĂŒr unser Land! Ein Segen fĂŒr unser Volk! Ein Segen fĂŒr die Migranten unter uns!

 

FlĂŒchtlingskonferenz II als Integrationskonferenz

 

Gott schickt die Menschen zu uns – Chancen und Risiken

 

Einmalige Chance, Hoffnung zu schenken

 

Nicht die Reste, sondern das Beste anbieten: HOFFNUNG!

 

Migranten einladen

 

Hoffnung schenken geht nur, wenn wir Gottes neue Wege fĂŒr den Menschen gehen!

Das kann nur funktionieren, wenn wir „Christus in unserm Herzen heiligen“. Was heißt das?

 

2.   Christus ans Steuer lassen!

 

Die schlechte Nachricht:

Von uns aus können wir’s nicht

Die gute Nachricht:

von uns aus mĂŒssen wir’s nicht!

 

Wir dĂŒrfen nicht resignieren! Wir können einen Unterschied in dieser Welt machen – mit Gottes Hilfe und auf seinem Wege


 

GOTT kann und will durch seine Kirche  in dieser Welt wirken! Dass geschieht vornehmlich dadurch, dass wir seinen Willen tun – und diesen hat er uns auch hier bekundet! Wir dĂŒrfen und sollen Überwinder sein – dass geschieht im gelebten Glauben:

Vergeltet nicht Böses mit Bösem (vgl. Jahreslosung 2011Röm 12,21 Laß dich nicht vom Bösen ĂŒberwinden, sondern ĂŒberwinde das Böse mit Gutem) – Jesus lehrt uns einen grundsĂ€tzlich neuen und radikal anderen, neuen Weg: Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brĂŒderlich, barmherzig, demĂŒtig


Das kommt gleichermaßen im Wochenspruch vor: Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfĂŒllen (Gal 6,2)

Schließlich spricht der Apostel Petrus den Kernsatz aus:Heiligt den Herrn Christus in euren HerzenDas heißt, unsere Herzen sollen Jesus gehören. Er soll das Sagen in unserem Leben haben.

 

Der Zusammenhang von unserem Predigttext macht es ganz klar, wie das aussehen sollte

 

1Petr 3,8-17

8 Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brĂŒderlich, barmherzig, demĂŒtig.

9 Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.

10 Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hĂŒte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrĂŒgen.

11 Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach.

12 Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Gebet; das Angesicht des Herrn aber steht wider die, die Böses tun« (Psalm 34,13-17).

13 Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?

14 Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. FĂŒrchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht;

15 heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert ĂŒber die Hoffnung, die in euch ist,

16 und das mit Sanftmut und Gottesfurcht, und habt ein gutes Gewissen, damit die, die euch verleumden, zuschanden werden, wenn sie euren guten Wandel in Christus schmÀhen.

17 Denn es ist besser, wenn es Gottes Wille ist, dass ihr um guter Taten willen leidet als um böser Taten willen.

 

 

 – so genau wollen wir es vielleicht auch gar nicht wissen!

 

 

Friedrich Nietzsche: wenn etwas an der Erlösung dran wĂ€re, mĂŒssten die Christen erlöster wirken… (Er wirkte nicht gerade so in seinem Nihilismus! Aber das ist eine andere Geschichte
)

Worauf hoffen Sie?

 

Haben Sie die Hoffnung, die Jesus gibt? Haben sie und heiligen Sie Jesus Christus in Ihrem Herzen? Sind sie in der Lage und bereit, Rechenschaft von dieser Hoffnung abzulegen?

 

 

Seid allezeit bereit – zum Zeugnis! Zum Zeugnis von der Hoffnung, die wir als Christen haben!

 

Christus ans Steuer lassen!

3.    HoffnungstrÀger werden!

 

Wir dĂŒrfen und sollen Menschen der Hoffnung sein!

Auch wenn der Apostel Petrus der Gemeinde reinen Wein im Blick auf Anfeindung und Verfolgung der Gemeinde einschenkt: es geht um die positive Botschaft, dass wir in Christus Hoffnunghaben! In der Nachfolge Jesu Christi gibt es Leben und volle GenĂŒge (Joh 10,10 )

heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert ĂŒber die Hoffnung, die in euch ist!

Christen sind HoffnungstrĂ€ger fĂŒr diese Welt, weil sie Christus in ihren Herzen tragen und ihn in ihren Herzen heiligen.

Was heißt das?

Wo unsere Herzen Jesus gehören, gehört unser Leben ihm. „Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ Mt 6,21

Das klingt fĂŒr viele Menschen unserer Tage nach Entbehrung und Verzicht. Im Gegenteil! So gewinnen wir das Leben!  Lk 9,25  Denn welchen Nutzen hĂ€tte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nĂ€hme Schaden an sich selbst?

Hier wird ganz bodenstÀndig bekundet:

10 Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hĂŒte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrĂŒgen.  11 Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach.

 

Der Glaube an Jesus Christus spielt sich nicht in den Gedanken, sondern im gelebten Leben ab!

Wort und Tat gehören zusammen! Ein Glaube, der nicht zur Tat wird, ist kein Glaube, ist ein toter Glaube…

 

 

Der einzige Weg, aus der Gewaltspirale dieser Welt heraus zu kommen ist: suche Frieden und JAGE ihm NACH! Das ist anstrengend. Das verlangt Arbeit und Investition. Aber einen anderen Weg gibt es nicht. Alles verfĂ€llt von alleine, wenn man nicht aktiv am Erhalt arbeitet (auch Beziehungen, Frieden…)

 

Dabei erfahren wir Gottes besonderen Schutz.

 

13 Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert? 14 Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. FĂŒrchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht;

Christen wissen, wo sie hingehören und wo sie hinkommen werden.

 

Unsere Botschaft ist Hoffnung! davon geben wir Rechenschaft!

 

Es wird nicht einfach sein.

 

Die MÀchtigen wollen keine VerÀnderung!

 

Wenn schon leiden, dann fĂŒr die richtige Sache!

Als ehrenamtlicher Vorsitzender des AKREF und des IIRF intensiv mit Christenverfolgung weltweit beschÀftigt


 

Interessant ist, wie unterdrĂŒckte und verfolgte Christen es fĂŒr eine Ehre ansehen, fĂŒr ihren Herrn leiden zu dĂŒrfen.

 

Die Usbekin Schirinai Dossova berichtet: „Einmal fuhren wir mit der ganzen Gemeinde in einen Vorort von Moskau zur Taufe. WĂ€hrend der Fahrt mit der Straßenbahn bezeugten wir unseren Glauben. Eine zu TrĂ€nen gerĂŒhrte Frau bedankte sich bei uns und schenkte uns einen großen Blumenstrauß, den sie wohl von der Datscha mitgebracht hatte. Einige Zeit spĂ€ter trat ein Mann auf mich zu und spuckte mir ins Gesicht. Mit der Bibel in der einen und den Blumen in der anderen Hand stand ich da mit einem bespuckten Gesicht, und die Gemeinde schaute mich an. Zwar versteht man das erst spĂ€ter, aber gerade solche Augenblicke zĂ€hlen im Nachhinein zu den glĂŒcklichen im Leben.“

 

V.14 in moderner Übersetzung:

Es ist eine Ehre, fĂŒr Christus zu leiden

Lasst euch nicht von ihnen einschĂŒchtern!

 

Mut zeigen.

Zum Glauben stehen.

Gegen den Strom  schwimmen

„…Unser Herr kommt“

Was können uns Menschen tun? Röm 8,38

 

Unsere Botschaft ist Hoffnung! davon geben wir Rechenschaft!

 

 

Der Islam – Fragen ĂŒber Fragen

 

Inhalt:

Der Islam — Fragen ĂŒber Fragen

Vortrag beim GesprÀchsforum Leben+Glauben, Gerlingen, 2.4.2017

Wer war Mohammed und was hat ihn getrieben?

Hanif – Biographie – Waise, Tilman Nagel unterscheidet drei Phasen [1] („Strenger“/Hanif-Rasul/Prophet und Herrscher

Wie sein Umfeld ihn Wahrnahm
  • War Mohammed etwa VerrĂŒckt? 16 mal wehrt sich der Koran gegen diesen Vorwurf (z.B. 15,6)
  • Spottgedichte gegen Mohammed
    • War Mohammed Epileptiker oder litt er an anderen Krankheitsbildern?
    • Abbas Sadeghian Ph.D.: Sword and Seizure – Mohammed’s Epilepsy & Creation of Islam – Abridged, September 1, 2006
    • Dede Korkut M.D.: Life Altert – The Medical Case of Muhammad
    • Ali Sina: Understanding Muhammad – Psychobiography
  • War er Besessen? (Die Satanischen Verse)

Der Islam – eine antichristliche Religion?

  • Im Islam sind alle Antworten auf den christlichen Glauben bereits eingebaut
  • Theologisches Ziel des Islam ist, hinter das Christusereignis zurĂŒckzugehen

Christen in islamischen LĂ€ndern – ihr Leben, ihr Leiden, ihr Zeugnis.

  • Johannes Damascenus als Wesir in Damaskus
  • Der Bischof von Cordoba im sogenannten goldenen Zeitalter Andalusiens
  • Heute: Afghanistan, Saudi Arabien, Somalia und Grenzgebiete, IS-kontrollierte/-beeinflusste Gebiete, Malaysia, Indonesien (Pancasila), Jordanien, TĂŒrkei, Marokko…

Islam in Deutschland – was bedeutet das langfristig fĂŒr uns?

  • Der Demographische Wandel – Wird es einen Euroislam geben?
  • Ja. Die Frage ist, ob er Einfluss haben wird!
  • Islamisch-theologische Fachbereiche/FakultĂ€ten, Bassam Tibi etc.

Was bedeutet der Glaube fĂŒr einen Muslimen – fĂŒr einen Christen?

  • Nisar Khan – werde ein guter Muslim
  • Habib: der Islam ist eine leichte Religion (01.04.2017 Losung gestern 3.Mose 22,31 Haltet meine Gebote und tut danach; ich bin der HERR; Lehrtext 1.Johannes 5,3 Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

Meine Erfahrung in Pakistan

[1] Tilman Nagel „Mohammed ging es immer auch um Macht“ 06 Februar 2012 (Quelle: GEOkompakt Nr. 16 – 09/08 – Glaube und Religion – Seite 134-138)

 

Vortrag beim Forum Glauben & Leben (Audiofile):

 

Fragen und Antworten (Audiofile):

 

 

 

 

 

 

 

Reformation heute? Umkehr!

Reformation heute?

Reformation folgt auf Erneuerung, die durch Umkehr kommt!

Dass Reformation in den verfassten Kirchen unserer Tage notwendig wĂ€re, setze ich als gegeben voraus. Ohne grundlegende Reformation werden wir den Sog nach unten in den Kirchen nicht stoppen können. Die Frage ist, ob Reformation ĂŒberhaupt noch möglich ist, und wenn ja, wie? Deshalb das Fragezeichen. Die GrĂŒnder des Albrecht-Bengel-Hauses haben geglaubt und vertraut, dass durch Treue zur biblischen Botschaft in der Ausbildung der Theologen eine VerĂ€nderung zum Positiven in der Kirche möglich ist. Auch heute ist das unser Programm. Wir wollen im Gehorsam gegen Gottes Wort Gemeinde fĂŒr die Zukunft bauen. Die SchlĂŒsselrolle der Pfarrer und der Religionslehrer fĂŒr die Entwicklungen in den Kirchen ist unumstritten. Da sind wir dran und da wollen wir weitermachen.

Viele unserer Ehemaligen haben auch Großartiges geleistet und sind unzĂ€hligen Menschen zum Segen geworden. Das ABH hat durch die ganzheitliche Begleitung der Studierenden schon einen Unterschied in der kirchlichen Landschaft und im Gemeindeleben weit ĂŒber die Grenzen der wĂŒrttembergischen Landeskirche hinaus bewirkt. Wir haben immer noch Hoffnung fĂŒr das landeskirchliche Leben in den Gemeinden. Allerdings haben wir dabei mit einer stetigen Zunahme an BĂŒrokratie und Bestrebung zur Zentralisierung der Macht zu kĂ€mpfen. Die Gemeinden werden immer mehr entmĂŒndigt. Programme werden von oben verordnet.

Es ist schon gut zehn Jahre her, dass die EKD ihr Programm mit den zwölf „Leuchtfeuern“ unter dem Titel „Kirche der Freiheit“ auflegte. Was zunĂ€chst als ernstes und ernstzunehmendes Anliegen begann, versandete in typischer Weise fĂŒr Großkirchen im BemĂŒhen alles allen zu sein, und vor allem in der UnfĂ€higkeit und dem Widerwillen, sich wirklich zu verĂ€ndern – zum Beispiel in der Auflockerung des Parochialprinzips (Leuchtfeuer 2). Dies gilt auch fĂŒr die groß aufgelegten Programme „Notwendiger Wandel“, „Wirtschaftlich handeln“ und den „Pfarrplan“ in der wĂŒrttembergischen Landeskirche. Nach Meinung der im Folgenden erwĂ€hnten Experten werden sich die etablierten Kirchen als Institutionen nicht reformieren lassen. Es fehlen der Wille und die Möglichkeiten in den vorherrschenden Strukturen dazu. Verkrustete, starre Strukturen halten die Kirchen gefangen. Wir im ABH setzen unsere Hoffnung in die Gemeinde Jesu Christi vor Ort.

DĂŒstere Prognosen fĂŒr die Kirche

Die Landeskirchen selber scheinen nicht so zuversichtlich zu sein. Mit Blick auf den demographischen Wandel und den Austritten aus der Kirche stehen alle Signale auf RĂŒckzug, Einsparungen und „Gesundschrumpfen“. Zugleich wird aber an ĂŒberholte volkskirchlichen Paradigmen und AnsprĂŒchen festgehalten. „Im Jahre 2030 ist die evangelische Kirche in der öffentlichen Wahrnehmung dadurch stark, dass sie gemeinsame Themen und Positionen vorgibt, die in die Gesellschaft hineingetragen und vertreten werden“ (Leuchtfeuer 9). „Im Jahre 2030 reprĂ€sentiert die EKD im Dienst der Gemeinschaft der Gliedkirchen den deutschen Protestantismus in der Öffentlichkeit“ (Leuchtfeuer 12). Es scheint so, als wĂŒrden sich die Kirchenleitungen fĂŒr die Kirche Christi halten. Kirche ist aber gelebte Gemeinschaft als Leib Christi in der Gemeinde. Das geschieht vor Ort.

Der Drang zur Fusion einzelner Gliedkirchen der EKD, oder gar zur Einrichtung einer einzigen „Evangelischen Kirche in Deutschland“ durch Vereinigung aller Landeskirchen entstammt a) dem Wunsch, auch bei schwindenden Mitgliederzahlen eine „Großkirche“ als GegenĂŒber fĂŒr den Staat zu sein und b) dem Irrtum, man könne Verwaltungskosten sparen, in dem man Kirchen zusammenlegt. FĂŒr Kirchenleitungen scheinen die Kirchengemeinden eine Art VerfĂŒgungsmasse zu sein. Auf sie könne man auch verzichten, wenn das Kosten-Nutzen Schema nicht mehr stimme. Leitung – biblisch gesehen – ist immer Dienst an der Gemeinde. Kirchenleitungen erwecken den Eindruck, dass sie sich selbst als „die Kirche“ sehen, nicht als Dienstleister fĂŒr die Kirchengemeinden.

Nicht Reformation, sondern Buße und Erneuerung

„Peters Gesetz“ besagt, dass eine Organisation, sobald sie eine gewisse GrĂ¶ĂŸe erreicht hat, keine besondere Existenzberechtigung fĂŒr sich mehr braucht. Sie existiert, weil sie existiert. Die BeschĂ€ftigten von den obersten Etagen bis hin zu den am schlechtesten bezahlten Angestellten kĂ€mpfen um den Erhalt ihrer eigenen Jobs, ohne unbedingt im Blick zu haben, was dem Wohl der Firma oder Organisation dient. Unsere Landeskirchen sind alt, satt, schwerfĂ€llig und unbeweglich geworden. Sie sind wie die Mega-Containerschiffe oder Öltanker geworden, die 20 km brauchen, um zu halten und 40 km, um zu wenden. Das war vor 500 Jahren bei der sogenannten Reformation (reformatio) nicht anders. Die Kirche konnte in Teilen von Innen heraus erneuert (renovatio) werden nur, weil der Fokus der Reformatoren/Protestanten weg von der Institution Kirche mit ihren verkrusteten und teilweise korrupten Strukturen hin auf das Wort Gottes gelenkt wurde. Es kam in den Kirchengemeinden unter den Menschen allein durch den Glauben an die Erlösung durch die Gnade allein, durch den Erlöser Jesus Christus allein zur Wiedergeburt (regeneratio) des Evangelium gemĂ€ĂŸen Glaubens. Die Gemeinden, die sich um den neu gefundenen Glauben gesammelt haben, mussten sich zunĂ€chst eine neue Form geben – sie haben sich „re-formiert“. Es war aber nur in Teilen der Kirche so.

In unserer Situation wird die Reihenfolge nicht anders sein: regeneratio – renovatio – reformatio. Wir mĂŒssen zu den Wurzeln des Evangeliums zurĂŒckkehren. Ohne Wiedergeburt des Evangelium gemĂ€ĂŸen Glaubens auf breiter Basis keine Erneuerung. Ohne Erneuerung keine wirkliche Reformation. Um es mit einem anderen Bild zu sagen: Manchmal lohnt sich die Renovierung eines GebĂ€udes schlicht nicht mehr. NĂ€mlich dann, wenn sie kostspieliger als ein Neubau ist oder das Resultat einer Renovierung nicht den eigentlichen BedĂŒrfnissen des GebĂ€udes gerecht wird. Man kann das anhand der Renovierung eines KirchengebĂ€udes zeigen: Zahlreiche Kollegen beklagen, dass selbst wenn man eine halbe Million in die Kirchenrenovierung steckt, man trotzdem nicht das Ergebnis hĂ€tte, das man brĂ€uchte, um zeitgemĂ€ĂŸe Gemeindearbeit zu machen. Hohe Erhaltungskosten, wenig Komfort, eine schlechte Akustik, kein GemeinschaftsgefĂŒhl, schlechte oder keine Möglichkeiten zu einer Kinderbetreuung, schlechte Aussichten auf GemeinschaftsrĂ€ume, sanitĂ€re Anlagen, behindertengerechten Zugang
 Man gibt oft das Geld trotzdem aus, weil wir an unseren Kirchen hĂ€ngen. Aber meistens ist es nur wo man Mutiges gewagt hat, beziehungsweise wagen durfte, dass die Ergebnisse wirklich zufriedenstellend und ein echtes Plus fĂŒr die Gemeindearbeit sind. In solch einem Fall ist nicht Erneuerung, sondern Neuanfang nötig. Die Abrissbirne muss Platz fĂŒr neues schaffen – oder man weicht auf einen anderen Bauplatz unter Aufgabe des alten aus.

In Ă€hnlicher Weise hĂ€ngen wir emotional an unseren vertrauten landeskirchlichen Strukturen und sind nicht bereit „outside of the Box“ zu denken. Es war sehr eindrĂŒcklich fĂŒr mich, im GesprĂ€ch mit einem Oberkirchenrat einer der Gliedkirchen der EKD von ihm zu hören, dass er das Aussterben der Landeskirchen unter dem Vorzeichen des Jesuswortes sieht: „Wenn der Weizenkorn nicht in die Erde fĂ€llt und stirbt
“ Manchmal muss etwas sterben, damit etwas Neues wachsen kann. Aber wer sagt, dass es die Gemeinden sein mĂŒssen, die sterben sollen? Warum sollte nicht die obrigkeitliche Denkweise und starr verfasste Kirchenform sterben und die Gemeinden leben lassen? Wir verpassen die einzige wirkliche Chance, die wir haben, wenn wir den Gemeinden nicht die Chance geben, Verantwortung und Mittel fĂŒr ihre Existenz zu ĂŒberlassen.

Umkehr!

Wir brauchen Umkehr zuerst, dann vielleicht Strukturreform

Die Reformation im 16. Jahrhundert erfasste nicht die gesamte Kirche. Es kam zur Abspaltung von Rom und zu NeugrĂŒndungen von kirchlichen Strukturen. Die Gemeinde vor Ort gewann, vor allem im reformierten Bereich, ganz neue Bedeutung und Verantwortung. Wo Christus und sein Wort im Mittelpunkt standen, wurde die Gnade Christi durch die Erleuchtung des heiligen Geistes im Glauben erkannt. Dieser Glaube an den gnĂ€digen Gott, der um Christi Opfer Willen den SĂŒnder ohne jeglichen Verdienst vergibt, hat zur Umkehr gefĂŒhrt. Diese Umkehr hat neues Leben in die evangelisch gewordenen Gemeinden eingehaucht.

Schon lĂ€nger gibt es aus konservativer Richtung Kritik an landeskirchlichen MissstĂ€nde wie die Entfremdung der Kirchenleitungen und theologischen FakultĂ€ten von Bibel und Bekenntnis, das Festhalten an dem Kirchensteuer Modell als alleinige Quelle der Finanzierung des kirchlichen Lebens, oder die unkritische, unreflektierte Taufe jedes Babys, das zur Taufe gebracht wird (vgl. „Das Priestertum aller Getauften“ Leuchtfeuer 5). Inzwischen gibt es auch Kritik von liberaleren Theologen, die erstaunlicherweise ebenfalls anfangen, nach Buße und Umkehr in der Kirche zu rufen. So zum Beispiel BeitrĂ€ge in dem Sammelband Kirche der Reformation? Erfahrungen mit dem Reformprozess und die Notwendigkeit der Umkehr, hrsg. Gisela Kittel und Eberhard Mechels (1. Aufl. Vandenhoeck & Ruprecht, 2016), oder das BĂŒchlein von Paul Bernhard Rothen, das in der TO 179 schon vorgestellt wurde, Auf Sand gebaut. Warum die evangelischen Kirchen zerfallen (2. Aufl. Wien: LIT Verlag, 2015). Nicht neue Projekte oder Programme seien nötig, sondern eine RĂŒckbesinnung auf das Wort und die Gemeinde seien notwendig – und das im buchstĂ€blichen Sinne des Wortes.

Niemand in den Kirchenleitungen scheint daran zu glauben, dass dem Langzeittrend in die Bedeutungslosigkeit ĂŒber Schwund und Abbau der Kirche getrotzt werden könnte. Die einzelnen Landeskirchen machen schon seit einem Jahrzehnt Vorkehrungen fĂŒr den erwarteten Zusammenbruch der Kirchensteuereinnahmen. Wegen der außerordentlich guten konjunkturellen Lage sprudelt zwar noch die Kirchensteuer, aber alle schnallen sich die GĂŒrtel enger. Keiner scheint den Gemeinden selbst es zuzutrauen, um ihre Existenz zu kĂ€mpfen.

Leben Totgesagte lÀnger?

Manchmal muss man schon staunen, wie eine nicht mehr funktionierende Kirche sich halten kann. Zum Beispiel die (noch) grĂ¶ĂŸte reformierte Kirche in den in den Vereinigten Staaten (PCUSA) mit Sitz in St. Louis. Gemeinden treten am laufenden Band aus dieser Kirche aus, weil sie nicht mehr zu ihren eigenen Bekenntnissen steht. Da aber gemĂ€ĂŸ Kirchenverfassung die KirchengebĂ€uden nicht den Gemeinden, sondern der Kirche gehören, mĂŒssen diese ihre eigenen GotteshĂ€user bei ihrem Austritt von der ehemaligen „Mutterkirche“ fĂŒr teures Geld kaufen. Die ausgetretenen Gemeinden gehen eigene Wege. Die PCUSA schrumpft und wird dabei immer reicher, womit sie Programme und Projekte durchfĂŒhren kann, die die Gemeinden nicht unterstĂŒtzen wĂŒrden. Bei uns macht das die Kirchensteuer möglich. Innerkirchliche Kritiker der Kirchensteuer wie der bayerische Pfarrer Dr. Jochen Teuffel (Rettet die Kirche. Schafft die Kirchensteuer ab. ’fontis, 2015) weisen darauf hin, dass die finanziell unabhĂ€ngige Kirchenleitung die Basis nicht mehr braucht. Die Basis in den Gemeinden kann sich schon lĂ€nger nicht mit der kirchlichen Elite identifizieren. Sie hat das GefĂŒhl, dass die Kirchenleitung sie gar nicht sieht. Bei denen in Machtpositionen ist kein Wille zur Reform, höchstens „Reförmchen“, die obendrein alle das Bestehende erhalten sollen


Der Basis wird die BemÀchtigung zur Reform verwehrt

FĂŒr viele Menschen scheinen NeugrĂŒndungen die einzige Alternative zu sein. Wir im ABH kĂ€mpfen dagegen an und ermutigen dazu, um die eigene Kirche zu kĂ€mpfen. An der Basis gibt es aber viele engagierte Christen, die mit den FĂŒĂŸen abstimmen und zu neu gegrĂŒndeten Gemeinden abwandern. Über die GrĂŒnde dafĂŒr nachzudenken reicht der Platz nicht. Frust mit der Entwicklung, bzw. Nicht-Entwicklung der Kirche spielt neben dem ĂŒberfordert sein mit einer Vielzahl an ehrenamtlichen Aufgaben in der Gemeinde oft eine Rolle. FĂŒr uns in den landeskirchlichen Gemeinden ist das ein bitterer Verlust, wenn gerade die Engagierten abwandern, aber nicht immer kann man ihnen einen Vorwurf machen. MĂŒndige Gemeindeglieder wollen Teil haben an den Entscheidungsprozessen, die allzu oft undurchsichtig oder deren Ergebnisse unverstĂ€ndlich sind.

 

Die Entwicklung weltweit geht in Richtung unabhÀngige Kirchen

Langsam erlaubt man sich die Frage, ob das landeskirchliche Modell vielleicht nicht einfach mit der Zeit ablĂ€uft. Wie die SĂ€kularisation das Ende des Staatskirchentums eingelĂ€utet hatte, hat der demographische Wandel die Grundlage des landeskirchlichen Anspruchs mĂ€chtig angeknabbert. Wo liegt die Berechtigung fĂŒr einen landeskirchlichen Anspruch, wenn die Mitglieder der Landeskirche in den meisten BundeslĂ€ndern weniger als ein Drittel der Bevölkerung ausmachen? Wir kommen irgendwann dahin, wo der Rest der Welt schon lange ist: Wo jede einzelne Gemeinde ihre eigene Daseinsberechtigung unter Beweis stellen und finanziell sich selber tragen muss. Unsere Situation in Deutschland (und Skandinavien) ist die absolute Ausnahme! Aber auch hier mĂŒsste es möglich sein, dass eine Gemeinde aus eigenen Mitteln fĂŒr sich selber sorgt.

Dabei hĂ€tten wir großartige Möglichkeiten

Unsere wĂŒrttembergische Kirche gibt oft die Parole aus: Unsere Kirche ist besser als ihr Ruf. Das stimmt auch. Aber was meint man damit? Stimmen tut es, wenn man die KIRCHENGEMEINDEN meint. Teilweise wachsen Kirchengemeinden sogar gegen den Trend. Es gibt Gemeinden, die quicklebendig sind und vor Leben strotzen. Es gibt Gemeinden, die wegen Platzmangel im Gottesdienst kreative Lösungen finden mĂŒssen. Diese Gemeinden sind viel besser als der Ruf der Kirche insgesamt. Warum denen, die offenbar die Lösungen gefunden haben, nicht mehr Handlungsfreiheit geben? Warum nicht von ihnen Lernen? In kirchlichen Kreisen herrscht dazu ein Tabu. Die Gemeinden vor Ort brauchen mehr Handlungsfreiheit. Die Gemeinde vor Ort ist die Hoffnung der Welt (Bill Hybels) – und auch der Kirche! Wenn die Landeskirche ĂŒberleben will, muss sie den Gemeinden mehr Selbstbestimmung einrĂ€umen – auch finanziell!

Die Pforten der Hölle

Was ist jetzt dran? Wer ist jetzt dran? Wer behauptet, man könne (und deswegen mĂŒsse man) nichts zur Genesung der Kirche beitragen, weil das ja das Werk des Heiligen Geistes sei, der kann das nur vom grĂŒnen Tisch im Elfenbeinturm tun. Und wer verleugnet, dass die Nachfolger Christi eine klare Aufgabe zum Aufbau und zur Erbauung der Gemeinde haben, hat die Absicht Christi, als er die JĂŒnger in die Welt zu allen Nationen sandte, nicht erkannt. Alle tragen ihren Teil an der Verantwortung fĂŒr die Zukunft der Kirche: Von den Gemeindegliedern und Ehrenamtlichen an der Basis ĂŒber die Hauptamtlichen bis hin zu den Synodalen, OberkirchenrĂ€ten und Bischöfen. Jeder muss seinen Teil beitragen, wenn es landeskirchliche Gemeinden flĂ€chendeckend vor Ort weiterhin geben soll. Mit Buße, Umkehr und RĂŒckkehr zum Evangelium werden wir den Anfang machen mĂŒssen. Daraus kann Erneuerung und Reformation entstehen. Wo Buße, Glaube, Gnade und Vergebung die Basis bilden, wird der volkskirchliche Charakter der Gemeinden einem eher freikirchlichen weichen. Ist es nicht langsam Zeit, der Tatsache ins Auge zu sehen, dass wir inzwischen eine Minderheit sind? FĂŒr das ganze Volk missionarisch und diakonisch da zu sein wĂ€re dabei eine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Aber das ist eine neue Definition von „Volkskirche“. Noch sind wir so gut positioniert in der Breite der Gesellschaft – mit einer Kirchengemeinde an fast jedem funktionierenden Ort – dass wir als einzige existierende Kirchengemeinschaft diesen Anspruch ernsthaft erstreben könnte. Dazu mĂŒsste aber ein radikales Umdenken auf allen Ebenen stattfinden.

Um die Gemeinde Jesu Christi brauchen wir uns keine Sorgen machen. Jesus gab Petrus das Versprechen: „Auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht ĂŒberwĂ€ltigen“ (MatthĂ€us16,18). Die Gemeinde Jesu wird bis zu seiner Wiederkunft nicht aufhören zu existieren. Kirchen kommen und gehen. Das lehrt die Geschichte. Gottes Verheißung gilt der Gemeinde derer, die ihm dienen. Darauf muss unser Fokus liegen: In unseren Gemeinden unserem Herrn dienen. Wir setzen unsere Hoffnung in die Gemeinde Jesu Christi vor Ort. DafĂŒr arbeiten wir im ABH.

Hofacker Abendbibelschule: Der christliche Glaube im Spiegel des Islam

1.) Mo. Der erste Artikel (des Glaubensbekenntnisses) und die Schahāda

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2.) Di. Der zweite Artikel und die Schahāda Teil I

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3.) Mi. Der zweite Artikel und die Schahāda Teil II

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4.) Do. Der dritte Artikel und der Geist Gottes im Koran

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5.) Fr. Das Vater unser und das Al-Fatiha Gebet

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500 Jahre Reformation – immer noch Grund zum Feiern?

Vortrag zum Reformationsfest, gehalten an Allerheiligen, 1.11.2016 in der evangelischen Kirche RĂŒbgarten zum Auftakt des Festjahres

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500 Jahre Reformation – immer noch Grund zum Feiern?

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500 Jahre nach Beginn der Reformation brauchen wir selbst als Kirche und Gesellschaft eine Reformation an Haupt und Gliedern nötiger denn je. Alle 500 Jahre beginnt eine neue Epoche. Wie um 1500 das mit der Reformation geschah, sind wir auch heute an der Schwelle zu einer neuen Epoche. Dass die etablierten Kirchen darauf nicht vorbereitet sind – nicht einmal ein Konzept haben, hat Paul Bernhard Roten in seinem kleinen, aber wichtigen BĂŒchlein „Auf Sand gebaut“ (Rothen, Paul Bernhard. Auf Sand gebaut. Warum die evangelischen Kirchen zerfallen. 2. Aufl. Wien: LIT Verlag, 2015.) sehr aufschlussreich gezeigt. Der Erste Teil des Vortrags geht auf die gesellschaftlichen VerĂ€nderungen, die zur Epochenbildung fĂŒhren, ein. Der Zweite Teil widmet sich der ersten HĂ€lfte von Rochens Buch.

Bibel und Koran – zwei BĂŒcher, zwei Botschaften (Schönblick)

 

Dienstag: Gott teilt sich mit – Wie Gott sich Offenbart nach Bibel und Koran

Mittwoch:  „Was ist der Mensch, dass du seiner Gedenkst?“ – Die Stellung des Menschen in Bibel und Koran

Donnerstag:  Donnerstag: Wer ist Jesus – wer ist Gott?  Wie Bibel und Koran darauf antworten

Freitag: Das Volk Gottes und die letzten Dinge ErwÀhlung und Schicksal. Gottes Friedensplan nach Bibel und Koran. Was Bibel und Koran dazu sagen