Über mich: Lebenslauf, Themen- schwerpunkt, Veröffentlichungen

vita – wofür mein Herz schlägt – Themenschwerpunkt – Veröffentlichungen

Foto P. Murdoch

Vita

(einen ausführlicheren Lebenslauf finden Sie weiter unten)

Jg. 1952. Studium der Theologie und Slawistik an den Universitäten Tübingen, Helsinki, Erlangen-Nürnberg. 1977-1979 Vikar zur Dienstaushilfe in Tailfingen/Nebringen, 1979 Studienassistent am ABH. 1981 Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg (Theologie und Geschichte des Christlichen Ostens). 1981-1983 Missionsdienst auf den Chuuk-Inseln (Federated States of Micronesia) als Bibelschullehrer vermittelt durch die Liebenzeller Mission. 1983-1985 Pfarrverweser in Urbach-Süd. 1985- 1995 Missionsdienst in Pakistan mit der Finnischen Evangelisch-Lutherischen Mission. 1993-1995 Mitglied des Islamkommittees der Finnischen ev.-luth. Kirche. 1995-2009 Pfarrer in Hohenhaslach.

2000 Berufung zum Vorsitzenden des Arbeitskreises für Religionsfreiheit – Menschenrechte – Einsatz für verfolgte Christen der deutschen ev. Allianz (AKREF) 2006 Gründungsmitglied und bis 2012 Vorsitzender des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (Bonn-Kapstadt-Colombo). Verheiratet, 6 Kinder, 7 Enkelkinder. Seit 2009 wieder im ABH.

Wofür mein Herz schlägt

Mein Herz schlägt für die historisch-biblische Auslegung der Schrift als Inspiration für ein Leben in der Nachfolge Jesu Christi in unserer immer komplexer werdenen Welt. Gerade durch den massiven demographischen Wandel und durch die Herausforderung der interkuturellen Vielfalt in unserer sich radikal verändernden Gesellschaft sehe ich großartige Chancen, Menschen, die sonst keine Gelegenheit von der frohen und froh machenden Botschaft von Jesus Christus zu erfahren hätten, hier vor Ort damit zu erreichen!

Themenschwerpunkt

Schwerpunkte: Missionswissenschaft und ökumenische Theologie mit besonderer Berücksichtigung des Islam sowie Neues Testament.

Veröffentlichungen

Monografien:

  • Der sakramentalphilosophische Aspekt im Denken Nikolai Alexandrovitsch Berdjaevs, Quellen und Studien zur Geschichte und Theologie des christlichen Ostens Bd.17, hrsg. F.v.Lilienfeld, Erlangen, 1981 ISBN 3-923119-13-5 (273 S.) [Dissertation]
  • „Philipper-Brief“, Bibel-Kommentar Bd.15, hrsg. G.Maier, Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart, 1987 (165 S.); davon 2, Aufl. 1995
  • Älä pahaa pelkää, Suomen Lähetysseura, Porvoo-Juva 1995 ISBN 951-624-212-x (251 S:), davon englische Ausgabe:
  • Escape from Terror. Crossway Books (IVP), Leicester 1996 ISBN 1-85684-151-0 (201 S.).
  • „Puolikuu ja Pohjatähti. Muslimit keskellämme“ (Der Halbmond und Polarstern, Muslime in unserer Mitte, eine Handreichung für den Umgang mit Muslime in kirchlichen Einrichtungen, Diakonie, am Arbeitsplatz und im öffentlichen Dienst. Geschrieben im Auftrag der Arbeitsgruppe Islam der Finnischen Evang-Lutherischen Kirche) Suomen Lähetysseura, Helsinki 1996 ISBN 951-624-225-1 (152 S.).

Artikel:

  • „Towards a Theological Apology Of Mission“, in: Bilanz und Plan: Mission an der Schwelle zum Dritten Jahrtausend, Festschrift für G.W. Peters… S.104-122, Verlag der Liebenzeller Mission, Bad Liebenzell 1988;
  • „Idän ja Lännen, köyhien ja hyvinvoivien välissä“ (Zwischen Osten und Westen, Armen und Reichen) in: Valmista meitä muutokseen, kokemuksia jakamisen rikkaudesta, hrsg. von Ella Väänänen, Suomen Lähetysseura 1991, ISBN 951-624196-4 S.26-31;
  • „The Dream for Dar-ul-Hikmat“ in: The Challenge of the Dream, Papers from a Seminar on Education and Human Growth, ed. R. Michael Medley, Ph.D., Dar-ul-Hikmat Publications, Lahore 1992 S.8-16.
  • „Under a Threefold Cross“ in: The Challenge of the Dream, Papers from a Seminar on Education and Human Growth, ed. R. Michael Medley, Ph.D., Dar-ul-Hikmat Publications, Lahore 1992 S.48-53.
  • mehrere homiletische Bearbeitungen im Pastoralblatt: Zuversicht und Stärke (R.Brockhaus) und in der Reihe der Lektorenpredigten hrsg. Vom evang. Oberkirchenrat Stuttgart.
  • mehrere Artikel in Lähetyssanomat (SLS, Helsinki) u.a.:
  • „Mihin dialogi tähtää?“ (Wohin zielt Dialog?) Lähetyssanomat Nr. 6/1993 s.20-21, (SLS, Helsinki).
  • „Pakistan ja yhdistynyt kirkko“ (Pakistan und die vereinigte Kirche) Kirkomme Lähetys/vår kyrkas mission 1/1994
  • „Kun Lähteminen on epävarma“ und „kun en voi enää lähteä“ („Wenn die Ausreise ungewiss ist“ sowie „Wenn ich nicht mehr ausreisen kann“) in Et ole kaukana. Rukouksia lähetystyössä, hrsg. Pia Perkiö, Suomen Lähetysseura, Jyväskylä 1995, S.24-26.
  • „Taufe als missiologisches Thema“ in Wozu Taufe und Abendmahl? Hrsg. Christian Lehmann, 2009
  • Mehrere Artikel in Informationsblätter von Missionsgesellschaften und freien Werken (EMO, LiO, ABH/TO, DEA, AGV, Ev.Sammlung etc.)
  • Regelmässige Beiträge in der Publikation des Albrecht-Bengel-Hauses Theologische Orientierung.

Newsletter:

  • 2001-2012 Publikation der AKREF-Nachrichten sowie der AKREF-Gebetsanliegen mit Informationen über Verletzungen der Religionsfreiheit in aller Welt (insgesamt mehr als 5.000 Seiten Texte). Außerdem Herausgabe und Versand von „Theological News-Online“, dem E-Organ der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz (bis Sept. 2008).

Ausführlicher Lebenslauf:

CURRICULUM VITÆ

 

Paul Campbell Murdoch, Pfr.Dr.Theol.

Paul Murdoch, Gerokstr. 52, 72131 Ofterdingen Tel. +49-7473 3791416,

Email: pcm (at) murdochs.eu

Kanadischer Staatsbürger mit Lebensmittelpunkt in Schwaben

Geboren am 31.12.1952 in Glendale, Kalifornien als drittes von sechs Kindern einer Familie, die sich zur Mitarbeit bei einer Missionsgesellschaft in den Vereinigten Staaten aufhielt.

Vater: Roderick Campbell Murdoch * 11.12.1916 in Birchcliff Heights, Ontario, Kanada (Verstorben 2012).

Mutter: Lois Kathleen Murdoch geb. Johnson * 4.11.1919 in Racine, Wisconsin, USA  (verstorben 2002).

 

Studium

1970 Kanadische Hochschulreife (jr. matriculation British Columbia)

1970/71 Besuch der Bibelschule der Fackelträger “Bodenseehof” in Friedrichshafen am Bodensee.

1971/1972 Austauschschüler am Graf-Zeppelin-Gymnasium, Friedrichshafen.

1972 Feststellungsprüfung zur deutschen Hochschulreife (mit Latinum).

1972/1973 Studium der griechischen und hebräischen Sprachen am Sprachenkolleg der Württembergischen Landeskirche in Stuttgart. Abschluss: Graecum, Hebraicum.

Studium der Theologie (Schwerpunkt Missionswissenschaft und ökumenische Theologie) und Slawistik an den Universitäten Tübingen 1973-1975,1976/77; Helsinki 1975/76; Erlangen-Nürnberg SS 1976.

Stipendiat des ABH ab 1975.

1975 Eheschließung mit Marja-Liisa geb. Laihia aus Lappeenranta, Finnland.

1977 Theologisches Examen Universität Tübingen mit Kolloquium im evang. Oberkirchenrat Stuttgart zur Anerkennung als erste theologische Dienstprüfung.

Berufsleben

1977/78 Vikar zur Dienstaushilfe in der Württembergischen Landeskirche (Tailfingen und Nebringen im Gäu (Gäufelden), Dekanat Herrenberg.

1978 Ordination in der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Württemberg.

1978 Zweite Theologische Dienstprüfung.

1978-1980 Beurlaubt zur Tätigkeit als Studienassistent am Albrecht-Bengel-Haus, Tübingen, mit Schwerpunktgebieten Systematische Theologie und Kirchengeschichte.

1981 Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg im Fach Theologie und Geschichte des Christlichen Ostens (magna cum laude). Dissertation: „Der Sakramentalphilosophische Aspekt im Denken Nikolai Alexandrovitsch Berdjaevs.“

1980 -1983 Beurlaubt zum Missionsdienst auf den Truk-Inseln (Chuuk, Federated States of Micronesia) als Bibelschullehrer auf Vertragsbasis mit der Liebenzeller Mission.

1980-81; 83-85 Gastdozent am theologischen Seminar der Liebenzeller Mission

1983-1985 Gemeindepfarrer in Urbach im Remstal (Württembergische Landeskirche, Pfarrverweser auf der II. Pfarrstelle, Urbach-Süd)

1986-1995 Beurlaubt zum Missionsdienst in Pakistan mit der Finnischen Evangelisch-Lutherischen Mission (FELM). Zu meinen Aufgabengebieten gehörten u.a.:

– Pfarrer- und Religionslehrerausbildung

– Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für den kirchlichen Religionsunterricht

– kirchliche Verwaltung (war zwei Jahre Finanzreferent der Diözese Peshāwar und Stellvertreter des Interimbischofs, der in der Nachbardiözese amtierte)

– Gemeindearbeit (1.Pfarrer in der Englisch- sowie Urdu-sprachigen Kathedralgemeinde)

– Planung und Durchführung von Bauvorhaben der Mission (Schulen, Wohnungen,  Verwaltungsgebäude)

– Mitarbeit in Zahlreichen kirchlichen Gremien und Komitees

– Sitz in Vorständen von freien Werken und eingetragenen Vereinen:

– Christian Study Centre, Islamabad

– St.Thomas‘ Theological College, Karatschi

– National Christian Education Foundation Trust/ Pädagogische Hochschule

„Dar-ul-Hikmat“, Lahore

– Bible Training Institute/Pakistan Bible Correspondence School, Dera Ismail Khan

– Tank Christian Hospital, Süd-Waziristan

– United Theological Seminary, Gujranawala

1992-1995 Mitglied des Islam-Komitees der Finnischen ev.-luth. Kirche. Reisedienst in Finnland für die FELM/SLS.

1994 hat meine erste Frau sich scheiden lassen. Vier Kinder sind aus erster Ehe.

1995-2009 Gemeindepfarrer in Hohenhaslach, Beauftragter für Mission und Ökumene im Bezirk Vaihingen, Bezirksmännerpfarrer

1996 Heirat mit der früh verwitwete Krankenschwester Regine Nonnenmacher. Sie brachte zwei Kinder mit in die Ehe.

1996 Mitglied der theologischen Kommission der weltweiten ev. Allianz (World evangelical Fellowship) Sys-op der Theological News-Online sowie des theologischen Internetforums der theologischen Kommission

1997 Gastprofessur Columbia International University

Seit 2000 Vorsitzender des Arbeitskreises für Religionsfreiheit – verfolgte Christen der deutschen ev. Allianz. Mitglied der “Religious Liberty Commission” der WEA

Sprachliche Kompetenz

Deutsch, Englisch (Muttersprache), Finnisch und Urdu beherrsche ich in Wort und Schrift. Publikationen habe ich in den ersten drei genannten veröffentlicht (s. Literaturverzeichnis). Durch mein Slawistikstudium habe ich Kenntnisse der slawischen Sprachen – vor allem russisch – erworben, habe aber diese Sprachen nach der Dissertation nicht mehr verwendet. Die meisten europäischen Sprachen kann ich lesen. In den skandinavischen Sprachen kann ich mich verständigen.

Theologischer Werdegang

Ich bin in der Brüdergemeinde (Plymouth Brethren) erzogen worden. Von Kindheit auf ist der christliche Glaube mir persönlich wichtig gewesen. Das Verlangen, Jesus nachzufolgen, bestimmt mein Leben seit frühester Kindheit. Noch vor der Einschulung bin ich meiner Sünden bewusst geworden und habe Jesus Christus gebeten, meine persönliche Schuld mir zu vergeben und Herr meines Lebens zu sein.

Während des Studiums in Tübingen haben mich das ABH und die Studienleiter Walter Tlach, Gerhard Maier und Heiko Krimmer entscheidend geprägt. In dieser Zeit bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass ich der evangelisch-lutherischen Kirche beitreten soll.

Dies geschah aus Gründen der Begegnung mit der Kirchen- und Dogmengeschichte im Studium der Theologie, sowie der empirischen Erfahrung der Einheit mit Christen evangelisch-pietistischer lutherischer Prägung, vor allem die Lebensgemeinschaft im ABH. Unter anderen haben die Professoren Peter Beyerhaus, Manfred Seitz, Siegfried Raeder und Fairy von Lilienfeld mich entscheidend geprägt. Theologisch bin ich stark von der württembergischen Form des Luthertums und des Pietismus geprägt. Im Laufe meiner Erfahrungen in Finnland und Übersee habe ich gelernt, die eigene theologische Tradition in die Vielfalt der Meinungen und Traditionen zu stellen:

– in Finnland das „erweckte“ Luthertum

– Auf Truk (Chuuk) habe ich meinem Arbeitsauftrag gemäß vorwiegend mit Baptisten zusammengearbeitet,

– in Peshāwar den Dienst als Gemeindepfarrer nach hochkirchlichem anglikanischen Ritus (Book of Common Prayer 1662) verrichtet und der CoP (Dua ki Kitab).

– Dazwischen gab es Arbeitsaufgaben in methodistischen wie presbyterianisch-reformierten Kreisen.

Ich habe mich in meiner eigenen Theologie von der calvinistisch-baptistisch geprägten theologischen Tradition meiner Eltern immer weiter entfernt. Ich pflege eine einfache lutherische Theologie im Sinne des reformatorischen Prinzips solus Christus, sola gratia, sola fidei das gleichzeitig den Menschen für simul iustus et peccator hält. Die „orthodox-lutherische” Monokultur der skandinavischen Theologie, wie ich sie in Finnland kennengelernt habe, ist mir zu steril und steif, aber die pietistische finnische Frömmigkeit hat mich nachhaltig beeinflusst.

Ich möchte nicht, dass Spitzfindigkeiten in der Theologie zu unüberwindbaren Hürden zwischen Menschen werden. In dieser Hinsicht habe ich viel von meiner „Doktorenmutter“ Frau Professor Fairy von Lilienfeld (Erlangen) über wahre Liberalität gelernt.

Meine Tätigkeit in der Deutschen Evangelischen Allianz als Vorsitzender des Arbeitskreises Religionsfreiheit, Menschenrechte und Einsatz für verfolgte Christen (AKREF) seit 2000 ist eine praktische Auswirkung dieser Überzeugung. Eine wahre Ökumene kann nur um das Bekenntnis zu Jesus als dem Christus und Sohn Gottes und um das Wort Gottes als alleinigem Maßstab unseres Glaubens erlebt werden. Diese finde ich am ehesten in Allianzkreisen und im württembergischen Pietismus.

Meine theologischen Interessen sind breit. Schon im Studium habe ich viel in verschiedenen Disziplinen „herum geschnuppert“ (neben all den theologischen Hauptdisziplinen auch biblische Archäologie [Examensarbeit], Missionswissenschaft und Ökumene [so gut wie jedes Semester eine Veranstaltung], Geschichte und Theologie des Christlichen Ostens [später Promotion in diesem Gebiet], zweieinhalb Jahre Slawistik, Literatur- und Sprachwissenschaft, ein wenig Orientalistik (Alt-Syrisch, Persisch, Arabisch), sowie Kurse in Finnisch und Schwedisch.

Die Gemeindearbeit in Tailfingen-Nebringen, Urbach, Peshāwar und Hohenhaslach habe ich als große Bereicherung erlebt. Die Praxis im Alltag der Gemeinde hat eine prägende Wirkung auf mich.

Mein Werdegang hat zwar die Leidenschaft für wissenschaftliche Arbeit nicht gemindert, mir aber sehr wohl gezeigt, dass die praktische Theologie die Krone der theologischen Wissenschaft ist. Somit habe ich vermehrt nach der Relevanz in der Theologie gesucht, und weniger Theologie “um der Theologie Willen” getrieben.

Auch in meinen Aufgaben in der Pfarrer- und Religionslehrer-ausbildung habe ich meine Rolle als „Pastor“ (Hirte) und „Minister“ (Diener) verstanden: eine Verantwortung gegenüber dem Menschen, dem ich diene, in mindestens genauso hohem Maße wie gegenüber dem „Lehrstoff“ – das alles, versteht sich, in Verantwortung Gott und seinem Wort gegenüber.

Wie vielleicht aus dem bereits gesagten schon hervorgeht, sehe ich meine Gaben in der Zusammenarbeit mit Menschen. Meine Erfahrungen in der Verwaltung haben mich am meisten befriedigt, wo ich es mit Personalführung zu tun gehabt, in Forschung und Lehre, wo ich als Pädagoge fungiert habe.

Persönliche Interessen

Meine persönlichen Interessen sind breitgefächert.

Sprachen nehmen dabei einen breiten Raum ein. Im Laufe der Jahre habe ich meine Tätigkeit als Pfarrer und Lehrer in der Pfarrer- und Religionslehrerausbildung auf Deutsch. Englisch, Urdu und Finnisch wahrgenommen.

Ausgleichsport (Langlauf, Dauerlauf, Ballspiele, Schwimmen) weicht mit zunehmendem Alter den schönen ausgedehnten Spaziergängen mit meiner Frau.

Lesen, IT/EDV, Gitarrenspiel, Gesang, Zeichnen, Angeln, Fotografie u.a.m. sind Dinge, zu denen ich Zeit bedingt leider viel zu wenig komme.

hier als PDF: CURRICULUM VITÆ

2 thoughts on “Über mich: Lebenslauf, Themen- schwerpunkt, Veröffentlichungen”

  1. Herr Murdoch,
    ich habe gerade Ihren Vortag am 12.11.15 gehört und bin schwer enttäuscht über die Aufforderung, die Muslime die alle jetzt zu uns kommen, willkommen zu heißen.
    Aus allem, was Sie bisher gesagt hatten, leite ich ab, daß der Islam eine auf Macht, Demütigung und Unterwerfung aufgebaut Religion ist. Deren großes Frustrationspotential und Aggressivität ist eine große Gefahr für uns.
    Wie können Sie sagen, wir sollen sie mit offenen Armen empfangen?
    Mission von Moslems mag Ihre Berufung sein, aber meine und die der allermeisten Christen in Deutschland ist es nicht.
    Und ich will hier nicht noch mehr haben, zumal jeder weiß, daß ihr Ziel ist, uns zu beherrschen, sobald sie stark genug sind.
    Sie wissen das Alles aus eigener Erfahrung nur allzu gut, und trotzdem reden Sie so daher.
    Ich bin zutiefst enttäuscht von Ihnen.
    Überlegen Sie mal, welches Unheil unserem Volk da aufgebürdet wird.
    Der Heilige Geist komme über Sie.
    Dr. Josef Meixner

    1. Sehr geehrter Herr Dr. Meixner,
      haben Sie herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung!Dass Sie nicht mit Ihrer Kritik zurückhalten, gefällt mir! So kommen wir vielleicht ins Gespräch.
      Dass wir uns in der „Clash of Cultures“ befinden lässt sich m.E. nicht leugnen. Ich empfehle auch nicht die Augen vor dem demographischen Wandel zu verschließen. das Statistische Bundesamt hat schon 2008 prognostiziert, dass wir auf Grund von Einwanderungen bis zum Jahr 2032 einen Muslim als Bundeskanzler und bis 2052 eine islamische Mehrheit in Deutschland haben werden. Für die Politik scheint die die Migrationspolitik alternativlos zu sein. Vor 1 ½ Jahren kam der Vorschlag, die Bevölkerung Deutschlands auf 62.000.000 herunterzufahren und weite Teile Deutschlands (vor allem des Ostens) zu renaturieren, damit der Erhalt der Infrastruktur in den Ballungsgebieten möglich bleibt. Seither hört man nichts mehr davon. Der offizielle Plan ist, durch jährlich 440.000 Zuwanderungen (netto! Brutto sind das 1.200.000+ wegen der Abwanderung von über 700.000 Menschen pro Jahr!) die Bevölkerungszahl möglichst konstant zu halten, um eine Stagnieren der Konjunktur, Rezession und Deflation zu verhindern.
      Ich kann das alles gut oder schlecht finde. Das spielt keine Rolle, was ich denke. Schon 1992 wusste die NATO, dass eine Völkerwanderung auf die EU zukommt (ein General verlor über Nacht seinen Job weil er das im Finnischen Fernsehen zugab). Über 60% der Bevölkerung in Nordafrika und Nahost ist unter 30 Jahre alt und wird erst anfangen Kinder zu bekommen. Der Bevölkerungsüberdruck dort stößt auf einen Unterdruck in Europa, wo die selbstsüchtige Familienplanung, bzw Planung gegen Kinder und Familie dahin geführt hat, dass es heißt: aus zwei Deutschen mach einen/ aus zwei Europäer mach einen, und das in nur einer Generation!
      Die Frage ist, was können und was sollen wir tun. Ich habe aufgehört, gegen die Islamisierung Europas zu warnen. Das bringt nichts – nur den Vorwurf der Stimmungsmache gegen Ausländer, der „Islamophobie“ oder gar der Hetze. Ich bin der Meinung, dass wir mit aller Kraft in diesem Kulturkampf uns für die Verstärkung des christlichen Zeugnisses einsetzen müssen. Islam, Atheismus und Christlicher Glaube stehen in offener Konkurrenz. Die Muslime und die Atheisten kapieren das, nur die Mehrheit der Christen nicht!
      Weiter bin ich der Überzeugung, dass der christliche Glaube auf keinem anderen Weg diese Konkurrenz gewinnen kann, als auf dem Weg der Überzeugung. Wir sind als einzelne Christen in der nachfolge Jesu angehalten unsere Feinde zu lieben. Zu segnen, die uns fluchen. Die Schließung von Grenzen mag politisch Sinn machen – oder sogar eine Notwendigkeit sein, aber das steht auf einem anderen Blatt. Für mich ist entscheidend, was ich aus der Situation mache, in der ich mich befinde.
      Wenn Sie trotz Ihrer Enttäuschung gestern heute Abend nochmal kommen, werden Sie hören, was ich für ein Szenario am Horizont sehe (es geht um die Endzeit Erwartungen von Christen und Muslimen) – und da hoffe ich sehr, dass Ihr wünsch für den Heiligen Geit auch in Erfüllung geht!

      mit besten Segenswünschen!
      PCM

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