Clarification on the Misnomer „State Church of Germany“

In Germany the separation of church and state began in 1849 and was completed in 1919. The term „State Church“ is a misnomer. Some theologians not so well versed in English still refer to the Landeskirche as „State Church“ ignoring the political connotation and the geographical reference implied in the name. The Term „Staatskirche“ is no longer in use. Compound words such as Staatskircherecht or Staatskirchenvertrag relate only to the juxtaposition of the two in their legal aspects.

The term Landeskirche is better translated „Regional Church“ or „Provincial Church“ since the boundaries of these independent entities traditionally follow regional or provincial borders. Whereas the English word „State“ can be used for both „Staat“ (State in the sense of an independent State or Nation) and „Land“ (State in the sense of „Bundesstaat“/Province/State in a federation of States), the usage of „Landeskirche“ refers only to the provincial aspect.

The Term  „Peoples Church“ („Volkskirche“) refers to the sum of all provincial/regional Churches including the roman catholic church, which was reduced to a regional church after the reformation and only recently is it present in most areas of the western German States, where it imitates the protestant regional structure as does the protestant the roman catholic in areas with traditional roman catholic rule.†

Granted, there are people – and even functionaries within the regional Churches of Germany – who think of their Church as a privileged „State Church“ and are keen to keep close ties with the government and political parties, but other denominations and religious communities such as the Jehova’s Witnesses have acheived the same „privileged status“ (v. http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.baden-wuerttemberg-zeugen-jehovas-mit-kirchen-gleichgestellt.1f727dcd-4675-4862-adc6-ff399dafe3e0.html.) The German Government is working hard on finding a coalition of Muslims, whom they could grant this same status to, but are having dificulties bringing enough Muslims together with a clear loyalty to the constitutional foundations of the state.

„Separation of Church and State“ is sometimes confused in the German context with the separatist movement within evangelical denominations, which reflects the view that only the „exclusive“ Church, which separates itself from the „world“ can be considered the true Church.  Examples of this separatist standpoint can be found in certain Baptist or congregationalist Churches, which don’t even recognize co-religionsts of other Denominations as truly born-again…

The Evangelical Alliance of Germany brings all evangelical elements of all the Churches with no such exclusive claims in a loose fellowship based on mutual respect together.

It is interesting to note that there are easily as many true followers of Christ in the evangelical Lutheran Church of Württemberg alone (just one of the some 20 regional Churches of Germany) as there are even nominal Baptists in all of Germany (ca. 82,000). The baptist Churches – as do all other denominations – have their fair share of members who do not actively follow Christ or even participate in Church activities.

The pietist movement within the „Peoples Church“ of Germany has traditionally taken the stand that we need to be salt and light within our own church and should not leave it until we are compelled to by excommunication. That is slowly changing, mostly due to the intransigence of the church leadership in matters relating to liberalization of doctrine (homosexuality, universal grace etc.) and modernization of the liturgy (the latter is often only a petty excuse for other dissatisfaction).

More people come to a living faith in Christ and a life in discipleship in Germany each year in the peoples‘ churches than in all „free churches“ put together – there is just in general an inherent unwillingness on the part of separatists to accept that fact.

The German Evangelical Alliance combines born again followers of Christ from all of the region churches and all other non-heretic protestant denominations in Germany. On this level there is no controversy as to which church a believer must attend.

Within the DEA/GEA the free denominations are keen to have the respectability and acceptance of members of the regional churches in leadership positions within the GEA.

† v. Wikipedia:

In Deutschland besteht kraft Verfassungsrecht (Art. 137 der Weimarer Reichsverfassung) keine Staatskirche. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und des bisherigen Systems von Staatskirchen regelte die Weimarer Nationalversammlung 1919 in der Weimarer Reichsverfassung das Verhältnis von Kirchen und Staat neu… In Deutschland ist das Verhältnis von Kirchen bzw. Religionsgemeinschaften und Staat daher partnerschaftlich. Es gibt Konkordate und andere Staatskirchenverträge. Die weltanschauliche Neutralität des Staates, der sich mit keiner Religionsgemeinschaft identifizieren darf, lässt „gemeinsame Angelegenheiten“ (res mixtae) entstehen. So dürfen etwa die Gemeinschaften mit „KörperschaftsstatusKirchensteuer (im Falle der jüdischen Gemeinden abweichend Kultussteuer genannt) erheben. In der Praxis wird diese Steuer in den meisten Fällen von den staatlichen Finanzbehörden im Auftrag der Kirchen gegen Kostenersatz eingezogen sowie bei abhängig Beschäftigten als Quellensteuer durch die Arbeitgeber abgeführt. (Wikipedia contributors. „Trennung von Kirche und Staat“. Wikipedia. Wikimedia Foundation, Inc., Juli 20, 2012. http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Trennung_von_Kirche_und_Staat&oldid=104642647.)

Was wissen wir von Jesus? (I)

(vgl. auch http://pcm.murdochs.eu/was-koennen-wir-von-jesus-wissen-ii/)

Diese Frage könnte theoretische verstanden werden. So ist sie nicht gemeint! Ich schreibe diese Zeilen während einer Studienreise des ABH bei der jungen Netanya Kirche in Indien. Während der letzten 39 Jahren haben 200.000 Kastenlose und Adivasi (Anhänger von Naturreligionen in Urwaldstämmen) zum Glauben an Jesus Christus gefunden. Eine ganz schlichte, auf die Texte des neuen Testaments basierende Verkündigung, von kaum gebildeten einheimischen Evangelisten und Pastoren ihnen vorgetragen und vorgelebt, hat ihnen Jesus so nahe gebracht, dass sie ihr Leben ihm weihen wollten. Sie haben Jesus kennengelernt und lernen ihn im Hören auf das Wort immer besser kennen.

Was wissen wir von Jesus? Genug! Wir wissen über Jesus genug! Genug, um an ihn glauben zu können; genug, um ihn persönlich kennen lernen zu können; genug, um Ihm nachfolgen zu können; genug, um seinen Willen zu erkennen; genug, um durch ihn zu einem neuen Leben wiedergeboren zu werden; genug, um andere Menschen zu ihm hinführen zu können; genug, um Leben und volles Genüge zu haben; genug, um den Frieden, der alle Vernunft überragt, zu haben; genug, um unser Leben ihm zu weihen; genug, um ihn als Herrn unseres Lebens zu haben. All das und vieles mehr haben wir, weil wir Jesus Christus kennen (Philipper 3,10; Epheser 1,17; 1Johannes 2,3).

Die Evangelien betonen, dass sie auf Augenzeugen zurückgehen

Das Wort der Schrift reicht vollkommen aus (2Timotheus 3,16) – auch wenn die Schrift keineswegs erschöpfend zu jedem Thema Stellung nimmt, alle unsere Fragen beantwortet oder alles vom Leben und Wirken Jesu berichtet. Das sagt sie übrigens von sich selbst: „Es sind noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat. Wenn aber eins nach dem andern aufgeschrieben werden sollte, so würde, meine ich, die Welt die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären“ (Johannes 21,25). Aber die Schrift gibt uns genug an die Hand, um alle notwendigen Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu finden und eben auch Jesus kennen zu lernen. Dazu müssen wir nicht wissen, was sich außer der Flucht nach Ägypten und dem Bar Mitzvah Fest in Jerusalem alles zugetragen hat in der Kindheit Jesu. Dazu müssen wir nicht wissen, wie Jesus ausgesehen hat oder ob Josef noch gelebt hat, als sie seinen Dienst begann. Dazu müssen wir nicht wissen, ob Jesus weniger als ein Jahr zwischen seiner Taufe und seiner Kreuzigung gewirkt hat, wie es den Anschein haben kann nach den ersten drei Evangelien, oder sogar drei Jahre lang von der Obrigkeit gesucht wurde, bis es endlich zu seiner Hinrichtung kam. Dazu müssen wir auch nicht wissen, auf welchem Wege die Evangelien entstanden sind oder warum es für uns manche Ungereimtheiten in deren Darstellungen gibt. In Anlehnung an den großen amerikanischen Schriftsteller Mark Twain können wir sagen: uns beunruhigen nicht die Dinge in den Evangelien, die wir nicht verstehen, sondern gerade die Dinge, die wir verstanden haben!

 

Das Wissen von Jesus hat zwei Ebenen: die der Kenntnis und die der Erkenntnis

 

Unsere Art und Weise im Albrecht-Bengel-Haus Theologie zu treiben trägt dieser Tatsache Rechnung. Der Glaube ist kein theoretisches Konstrukt, der sich aus Lehrsätzen bildet, sondern ist der Aspekt unserer persönlichen Beziehungen zum lebendigen Herrn, ein Urvertrauen in seine Güte und Gnade, in seine Vergebung und Erlösung, in seine Führung und Fürsorge. Glauben heißt ganz und gar von Jesus Christus abhängig zu sein. Theologischen Lehrsätze sind der Versuch, diesen lebendigen Glauben zu beschreiben und zu schützen. Inhaltlich wie geschichtlich ist die Theologie aus der Verteidigung des Glaubens (Apologie) hervorgegangen.

 

Noch überzeugt der Jesus, den wir kennen, mehr als irgendein Anderer die Menschen weltweit. Noch ist der christliche Glaube der weltweit am stärksten wachsende Glaube, gefolgt vom Islam und dem praktischen Atheismus/Agnostizismus. Bei uns in Europa ist der christliche Glaube der am stärksten schwindende Glaube – zu Gunsten des Atheismus/Agnostizismus. Das bedeutet, dass während der christliche Glaube bei uns abnimmt, weltweit gesehen Millionen von Menschen jährlich Jesus Christus als ihren Retter kennenlernen. Anderswo auf der Welt lernen Menschen Jesus kennen – hierzulande schreiben die Menschen ihn ab. Woher kommt das? Ein Hauptproblem liegt in der Art und Weise, wie wir in Europa seit der Aufklärung mit „Wissen“ und „Erkenntnis“ umgehen.

 

Anfang des 18. Jahrhunderts gab es einen theologischen Streit über diese Lehre der „Suffizienz“ der Schrift. Auf der einen Seite wurde von der katholischen Theologie behauptet, dass die Bibel materiell aber eben nicht formell ausreichen würde, auf der anderen Seite wurde von der aufkommenden Bibelkritik gerade auch materiell die „Insuffizienz“ der Bibel behauptet – eben weil sie in der Materie nicht vertrauenswürdig sei. Die nächsten 200 Jahre der Evangelienforschung an deutschen Universitäten führten zu dem berühmten Werk von Albert Schweizer „Die Geschichte der Leben-Jesu-Forschung“, in dem das Fazit zog, dass das Leben Jesu nicht rekonstruierbar sei. Danach stellte Rudolf Bultmann seine These auf, dass dies auch nicht notwendig sei, da es allein auf „den verkündigten“ Christus ankomme, und nicht auf einen „historischen“ Jesus. Sein Hauptfehler war, den historischen Jesus und den verkündigten Christus gegeneinander auszuspielen. Wir halten an der Kontinuität zwischen beiden fest! Der Jesus, dessen Leben und Wirken in den Evangelien geschildert wird, erweist sich den ihm Vertrauenden heute noch als lebendig und mächtig im Wirken.

Die Evangelien in ihrer Ganzheit zeichnen ein vielschichtiges, oftmals nicht leicht zugängliches Bild von Jesus. Wir tun uns manchmal schwer, das alles auf einer Reihe zu bringen. Auf der anderen Seite sind die einzelnen Worte Jesu und die Berichte über sein Leben und Wirken meist in sich sehr klar und deutlich. Hier sprechen die Väter von der „Klarheit“ (perspecuitas/claritas) der Schrift. Wo die Schrift nicht von sich aus klar in ihrer Intension ist, ist das meist so gewollt. Jesus hat gerne in der Öffentlichkeit in Gleichnissen geredet. Das war ein fester Baustein seiner Strategie. Auch seine Jünger haben seine verdeckte Redeweise nicht immer verstanden. Manches von dem, was er gesagt und getan hat, wurde ihnen erst nach der Kreuzigung und Auferstehung deutlich. Manches ist uns unklar, weil uns der nötige Zugang fehlt. So gab es bis zum Jahr 2011 keine überzeugende Erklärung dafür, dass die Chronologie der Karwoche nach Johannes anders zu sein scheint als bei den ersten drei Evangelien. Erst die bahnbrechende Arbeit von Colin J. Humphreys zu den antiken Kalendarien hat Licht auf das Rätsel geworfen. Manch eine dunkle Stelle wird auch vorerst ungelöst bleiben. Wer die Evangelien immer wieder unbefangen und mit Sachkenntnis liest, wird immer wieder von diesem Jesus überrascht, angefochten, begeistert, motiviert, bewegt.

Dabei ist Jesus keineswegs eine „einfache“ oder „eingängige“ Gestalt. Jesus nimmt sich kein Blatt vor den Mund, versucht nicht den Menschen zu gefallen. Wen Jesus lieb gewinnt, dem mutet er die Entsagung und Nachfolge zu! Er warnt vor den Konsequenzen der Nachfolge, vor dem Hass und vor der Verfolgung durch die Menschen. Er weist Menschen schroff ab – vergleicht sogar die syro-phönizische Frau mit einem „Hund“, zu jener Zeit übliches Schimpfwort der Juden für die Heiden. Er schafft es wiederholt, „die Kirche leer zu predigen“, Sympathisanten zu verprellen, die Erwartungen seiner „Fangemeinde“ zu enttäuschen. Auf der anderen Seite hat er eine Liebe und ein Erbarmen für die Menschen, die in der Geschichte ihresgleichen sucht. Er nimmt sich Zeit für die Kinder, für die Ausgestoßenen, für die Unreinen, für die Verhassten der Gesellschaft. So wie er es durch seine Diener in Indien auch heute tut und die Welt und das Leben der Menschen dort verändert.

Was wissen wir von Jesus? Für die praktische Nachfolge gibt uns die Schrift genug Wissen! Die Frage bleibt – kennen wir ihn auch dadurch? Wir können zwar endlos von ihm lernen. Wissen wir genug, dass unser eigenes Leben dadurch verändert wird und wir anderen von ihm glaubhaft erzählen können?

 

 

Wenn nur Christus gepredigt wird!

Predigt am Sonntag Lätare 2012 in Derendingen

 

Phil 1,15-21

15 Einige zwar predigen Christus aus Neid und Streitsucht, einige aber auch in guter Absicht:

16 diese aus Liebe, denn sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums hier liege;

17 jene aber verkündigen Christus aus Eigennutz und nicht lauter, denn sie möchten mir Trübsal bereiten in meiner Gefangenschaft.

18 Was tut’s aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber. Aber ich werde mich auch weiterhin freuen;

19 denn ich weiß, dass mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi,

20 wie ich sehnlich warte und hoffe, dass ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern dass frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod.

21 Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.

 

 

Wenn nur Christus gepredigt wird!

 

Wie das gehen soll? Aus der falschen Motivation heraus predigen? So abwegig ist der Gedanke wohl nicht! Schon öfters hat es das gegeben, dass ein aufgebrachtes Gemeindeglied seinem Ärger Luft gemacht, dass der Prediger es wohl besonders auf ihn abgezielt hätte. Es denken also schon Menschen, dass ein Prediger sein Amt missbrauchen könnte, um Dinge, die in der Seelsorge gesagt gehören, an „die große Glocke“ zu hängen. Vielleicht gibt es das vereinzelt auch wirklich in der Praxis – da möchte ich mir kein Urteil erlauben. Dass Prediger aber die Kanzel missbrauchen, um ihre persönlichen Gedanken und Lieblingsthemen zu verkünden haben langjährige Gottesdienstbesucher sicherlich an dem einen oder anderen Ort erlebt.

 

Wenn nur Christus gepredigt wird! Als Paulus diese Worte schreibt, sitzt er im Gefängnis der prätorianischen Garde an der Nordmauer der Stadt Roms und wartet auf die abschließenden Verhandlungen in seinem Prozess. Ich rufe in Erinnerung: Paulus hatte sich auf den Kaiser berufen, um die Rechtmäßigkeit des Evangeliums von Jesus Christus als legitime Ausdrucksform des alttestamentlichen Glaubens durch höchste Instanz bestätigen zu lassen. Es ging um nichts Geringeres als die Zusicherung der Glaubensfreiheit bzw. Religionsfreiheit für die Christen der ersten Gemeinden im römischen Reich. Den Juden war die Religionsfreiheit nach vielen Glaubenskriegen als einzige Religionsgemeinschaft von den Römern gewährt worden, nur sie waren davon befreit, dem Kaiser als „Gott“ Opfer darzubringen. Nun leugneten eben ein Teil der Juden, dass die Christen Juden wären, deren Messias der Messias der Juden sei.

 

Oftmals vergessen wir, dass unser Glaube und unsere Praxis aus dem Judentum, aus dem Volk Israel hervorgingen. Erst als das Apostelkonzil die Entscheidung traf, dass ein Heide Christ werden könne auch ohne sich beschneiden zu lassen, ohne sich an das rituelle Gesetz der Juden zu halten, war der Weg gebahnt, einen Unterschied zu machen zwischen den Juden, die an Jesus als ihren Messias glaubten, und denen, die ihn als solchen ablehnten.

 

Auf diesem Hintergrund müssen wir den Konflikt, denn Paulus hier beschreibt, verstehen: es gab Menschen in den Synagogen, die jetzt ihre Chance sahen, nicht nur Paulus, sondern der ganzen jungen Kirche Jesu Christi großen Schaden zuzufügen. Schon im Jahr 49/50 hatte der Kaiser Claudius alle Juden aus Rom verbannt, weil es zu Unruhen in der jüdischen Gemeinde wegen eines gewissen „Chrestos“, bzw. „Christos“ gekommen war. (Die Aussprache der griechischen Buchstabe ETA war damals gleich dem Jota, also ein kurzes „I“. In der Fachsprache nennt man das „Itazismus“. Damals waren Prisca und Aquila aus Rom nach Korinth geflohen und zu Mitarbeitern des Paulus geworden bzw. umgekehrt. Es ist anzunehmen, dass damals schon der Streit in der jüdischen Gemeinde um Jesus Christus ging.

 

Es gab nichts, was der römischen Herrschaft unliebsamer war, als Unruhe im Volk. Mit ihrer Politik „Brot und Spiele“ für das Volk war sie darauf aus, das Volk bei Laune zu halten und zufrieden zu stellen. Die Gegner des Paulus hatten bewusst in der Öffentlichkeit von Jesus Christus gesprochen, um die Gemüter zu erhitzen und den Streit vom Zaun zu brechen. Sie erhofften damit ein Urteil gegen Paulus und gegen die Nachfolger Christi. Zwar ist es ihnen bei dieser Gelegenheit nicht gelungen, die Christen in Verruf zu bringen – Paulus wurde wieder freigelassen – aber kurze Zeit später hat der wahnsinnige Kaiser Nero die Christen als Sündenböcke ausgesucht und die erste offizielle staatliche Christenverfolgung eingeführt. (Zwar ging es ihm vermutlich in erster Linie darum, ein Feindbild aufzubauen, das von ihm selbst ablenkt und den Zorn der Bevölkerung über den in seinem Auftrag gelegten Brand zur Zerstörung ganzer 10 von 14 Wohnbezirke Roms auf andere umzuleiten, aber das hat ihn nicht davon abgehalten zahlreiche Christen in Teer und Federn einzutauchen und sie als Fackel in seinen Parkanlagen anzuzünden).

 

15 Einige zwar predigen Christus aus Neid und Streitsucht, einige aber auch in guter Absicht:

16 diese aus Liebe, denn sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums hier liege;

17 jene aber verkündigen Christus aus Eigennutz und nicht lauter, denn sie möchten mir Trübsal bereiten in meiner Gefangenschaft.

18 Was tut’s aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber.

 

Wenn nur Christus gepredigt wird! Diese Konzentration auf das Wesentliche wünsche ich mir! Alles von daher beurteilen, ob es Christus dient! Paulus hat sich ganz und gar in den Dienst des Evangeliums gestellt. Er hat sich in Gottes Hand gewusst. Er wusste, egal wie sein Prozess ausgeht, sein Leben oder sein Tod – mit beidem würde er seinem Herrn dienen. Darum fährt er fort:

 

Aber ich werde mich auch weiterhin freuen;

19 denn ich weiß, dass mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi,

20 wie ich sehnlich warte und hoffe, dass ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern dass frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod.

21 Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.

 

Was haben wir bloß aus der Leidenschaft für Jesus gemacht? Wo gibt es diese Hingabe noch bei uns? Freilich: diese ultimative Konsequenz wird von uns seltenst abverlangt. Wir haben Religionsfreiheit, werden nicht um unseres Glaubens willen bedrängt, unterdrückt, diskriminiert oder gar verfolgt. Das macht es aber auch so leicht für uns, in Gleichgültigkeit und Lauheit des Glaubens zu verfallen.

 

Ich will nicht über „die Anderen“ reden, deren Einsatz für den Herrn der Kirche zumindest nach außen hin nicht erkennbar ist. Ich möchte über uns reden, über dich und mich. Über die, die die Bequemlichkeit des Bettes oder des Sofas heute Morgen verlassen haben, um eine gute Stunde die Kirchenbank zu drücken. Können wir so mit Paulus sprechen? Erwarten wir und hoffen wir sehnlich, dass wir nicht zu Schanden werden? Ist das unser sehnlicher Wunsch, dass Christus an unserem Leib verherrlicht werde – egal ob durch unsere Lebensweise oder durch unseren Tod für ihn und seine Sache? Für uns – im Unterschied zum Paulus – geht es wohl um die Lebensweise…

 

Für Paulus steht fest, was der Hebräerbrief auch sagt: Leben wir, so leben wir dem Herrn! Sterben wir, so sterben wir dem Herrn! Darum, ob wir nun leben oder sterben, so sind wir des Herrn! Denn darum ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, damit er Herr über Lebende und Tote sei.“ Es geht um diesen Anspruch Jesu Christi auf unser Leib und Leben. Heute schon! Im Alltag! Bei der Arbeit, in den Vorlesungssälen, im Büro oder Klassenzimmer, am Küchentisch oder in der guten Stube. Darum geht es, dass Jesus Christus durch unser Leben verherrlicht wird! Darum geht es im Evangelium! Jesus Christus hat uns von Tod und Teufel los gekauft, dass wir ein ihm geheiligtes Leben in der Freiheit der Gotteskinder lieben. Er hat uns freigekauft, damit er mit seinem Geist von uns Besitz ergreifen kann, in uns wohnen und durch uns leben kann.

 

Vorletzte Woche durfte ich auf einer Missionskonferenz die Bibelarbeiten eines nigerianischen Bischofs hören (Benjamin Kwashi). Er stammt aus Jos, in dem Gebiet Nigerias, wo es besonders heftige Christenverfolgung gibt. In Anlehnung an unserer Stelle hat er persönlich Zeugnis abgelegt. Er erzählte davon, wie bewaffnete Männer zu seinem Haus gekommen waren, um ihn zu töten. Weil er nicht zuhause war, haben sie in Zorn seine Frau krankenhausreif geprügelt. Unter anderem hat sie zwei Beinbrüche erlitten. Denkt er daran, in den sicheren Süden des Landes zu ziehen? Oder gar ins Ausland zu fliehen? Es gebe viele Orte, wo er hin könnte. In dem gegenwärtigen Schisma seiner anglikanischen Kirche schauen Bischöfe und Pfarrer aus aller Welt in seine Richtung um Führung zu bekommen.

 

Nein! Der geht nicht! Er sagte uns: „wenn Sie mich töten, dann können sie mir keinen besseren Dienst erweisen! Dann werde ich vor meinem Herrn stehen! Das wird sicher im ersten Augenblick für mich etwas unangenehm werden, wenn ich an alle meine Versäumnisse, Fehler und Sünden denke, aber dann wird die Annahme und die Vergebung bei meinem Herrn all das vergessen werden lassen und ich werde in seiner Herrlichkeit bleiben!“ Aber er ist auch bereit ein beschwerliches Leben in der Nachfolge unter Verfolgung zu führen. Lasst uns die Zeit auskaufen, die Glaubensfreiheit, die wir haben nutzen, um ein einladendes, glaubwürdiges Zeugnis für unsern Herrn zu sein!

 

Wenn nur Christus gepredigt wird! – Nicht nur von unseren Kanzeln, sondern auch durch unsere Leben!

 

Amen

Jahreslosung 2012 – Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Korinther 12,9

So gibt es den wohl nicht mehr: den Dorftrottel aus alten Zeiten. Leider. Nicht weil es keine Trottel mehr gebe, sondern eher weil es das Dorf so nicht mehr gibt. „Big Bob“ war so etwas wie die gute Seele unseres kanadischen Dorfes weit ab von der Zivilisation hinter dem Küstengebirge Britisch Kolumbiens. Big Bob war vor allem BIG. Mindestens zwei Meter groß und geschätzte 200 Kilo schwer. Das hat ihn aber nicht davor bewahrt, auch von ganz kleinen Geistern gehänselt zu werden. Er schien sich daraus nichts zu machen, war immer freundlich und zuvorkommend. Vor der Schule, während der Pausen und nach der Schule stand er immer am Zebrastreifen und passte auf, falls ein Auto sich in die Nebenstraße der Schule verirrte, dass die ganz Kleinen über die Straße kamen. Er intervenierte (mit Billigung der Schulleitung) auf dem Pausenhof, wenn die Großen die Kleinen piesackten und hatte immer ein gutes Wort für die Kinder, die alleine abseits standen oder von ihren Mitschülern geschnitten wurden. Woher er kam war nicht bekannt, und als ich nach der Schule den Ort verließ, ist er auch irgendwo anders hin gegangen – seine Spur hat sich verloren. Aber ein paar Jahre lang war er dem ganzen Dorf bekannt – so eine Art Maskottchen der ca. 800 Einwohner Lillooets,  ein Ort entlang einer Durchfahrtsstrasse, der nichts mehr von dem früheren Glanz an Sich hatte, als er während des „Gold Rush“ 100 Jahre zuvor die größte Stadt nördlich von San Francisco und westlich von Chicago war.

Big Bob ging auch zu uns in die Gemeinde. Er ging nicht nur sonntags in den Gottesdienst und abends in die evangelistisch gehaltene Veranstaltung. Er gehörte zu den ganz wenigen, die mittwochabends auch in den Gebetskreis gingen. Es ist aus diesem Zusammenhang heraus, dass er mir nach 40 Jahren besonders in Erinnerung geblieben ist. Von Big Bob habe ich bei diesen Gebetsversammlungen etwas Entscheidendes gelernt: er war nicht nur geistig ein Kind von neun oder zehn Jahren geblieben (nach Auskunft des Schuldirektors), er ist es auch geistlich geblieben. Er hat sich nie an dem „Gebetstratsch“ beteiligt („wir müssen unbedingt für die- oder denjenigen beten, ihr habt doch sicher gehört…“), dafür aber inbrünstig und vertrauensvoll so gebetet als aber ob er damit rechnete, dass Gott seine Gebete erhört. Das für mich entscheidende Erlebnis ereignete sich an einem Abend als jemand ihn wohl besonders wegen seiner Einfältigkeit bedauerte. Ganz ruhig und gefasst sagte Big Bob in die Runde: „ich weiß, dass ich nicht klug bin. Ich weiß sogar so viel, dass ich dumm bin. Aber ich weiß auch, dass ich ein Kind Gottes bin und dass mein himmlischer Vater mich liebt, gerade so wie ich bin.“ Eine bessere Predigt in zwei Sätzen habe ich weder vorher noch nachher gehört, geschweige denn gehalten (nur Forrest Gump kommt einmal nah dran).

Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Es gab zeitweilen auch erstaunlich belesene und intelligente Menschen in unserer Gemeinde (die Kommune als solche galt eher als Ort wo gescheiterte Existenzen nochmal eine letzte Chance bekamen), aber von denen ist nicht auch nur ein Satz in Erinnerung geblieben, der mich ähnlich bewegt hätte. Es beliebt Gott sich der Schwachen und geringen zu bedienen, wenn er etwas in dieser Welt erreichen will.

Schon in seinem ersten Brief an die Gemeinde in Korinth legt Paulus der Gemeinde den göttlichen Grundsatz vor:

1. Korinther 1, 26 nicht viel Weise nach dem Fleisch, nicht viel Gewaltige, nicht viel Edle sind berufen. 27 Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, dass er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, dass er zuschanden mache, was stark ist;  28 und das Unedle vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, und das da nichts ist, dass er zunichte mache, was etwas ist, 29 auf dass sich vor ihm kein Fleisch rühme.

Missiologina odottelemme systemaattisen teologian teologien selvitystä

panos lähetysteologian symposiumiin

Jumala on koko maailman luojana ja alkuihmisen, Aadamin hengen antajana, on koko ihmiskunnan Jumala uudenkin Aadamin kautta. Jumalan ykseys ja seurakunnan yhteys ovat olleetkin alusta alkaen ekumeenisen teologian ja liikkeen vankka perustus. Moderneimmatkaan vakavasti otettavat teoriat Jumalan läsnäolosta muissa maailman uskonnoissa eivät ymmärtääkseni tähdä tämän perustuksen kumoamiseen, vaan pikemminkin pyrkivät alentamaan maailman uskontojen välistä kynnystä löytämällä yhteistä pohjaa(1), joskin muualta kuin uudessa Aadamissa. Käytännössä tämä ilmenee jonkinlaisena epävirallisena „Christus absconditus“ -oppina, jonka mukaan Jeesus, vaikka olisikin Kristus de facto (tai sitten eksistentialisteille in experientiae), ei esiinnu sui modo, vaan tyytyy uskonnon perustajan, jumalallisen tiedon ja valistuksen tuojan rooliin. Näin luullaan, että poistetaan este yhteiseen uskoon Jumalaan ja yhteyteen erilaisuudessamme. Vaikka tarkoitus olisikin hyvä, ajatus perustuu heikon teologian lisäksi virhearviointiin. Islam, yhtä vähän kuin ortodoksinen kristillinen kirkkokaan, ei tule hyväksymään näitä synkretistisesti ymmärrettävissä olevia pyrkimyksiä. Molemmat ymmärtävät olevansa viimeinen ja ainoa autuaaksi tekevä Jumalan ilmoituksen kantaja („Absolutheitsanspruch“), joskin muslimit varaavat erikoisaseman „kirjan kansoille“, Juutalaisille, Kristityille ja „Saabalaisille“ samoin kuin kristinuskossa ajatus sukulaisuudesta Vanhan Testamentin kansaan tavataan.

Kysymys ei ole ensisijaisesti teologinen tai kenties historiafilosofinen, onko esimerkiksi Vanha Testamentti määrätylle ihmisryhmälle määrättyyn aikaan Jumalan ilmoitusta, kuten eräs fundamentalistinen (dispensationalistinen) tulkinta saattaa ymmärtää. Se ei ole myöskään onko Vanha Testamentti ilmoitusta siinä mielessä, että se viittaa Jeesukseen ilmoituksen täyttymyksenä ja päämääränä, lihaksi tullut sana. Kysymys on yhtä vähän onko Jumala tarkoittanut eri kansojen elävän eri kutsumus- ja ilmoitustasoilla. Kysymys on ennemmin henkilö-kohtainen: Onko Jeesus se henkilö, jonka Raamattu väittää hänen olevan, uusi Aadami, Jumalan poika uuden ihmiskunnan isä, ja onko hän siten korvaamaton kun puhutaan Jumalasta tai etsitään Jumalaa. Lyhyesti, voiko tuntea Jumalaa niin kuin hän on tunnettavissa olemalla kuitenkin tuntematta Jeesusta.

Kun judeo-kristillinen perinne ymmärtää roolinsa universaaliseksi, eikä kansakohtaiseksi, niin se on myös henkilökohtainen, koska ihmiskunnan summa koostuu jokaisesta yksilöstä erikseen.

„Jeesus ja samarialainen nainen“ on käyttökelpoinen paradigma tätä kysymystä miettiessä. Jeesus (Juutalaisena) puhuu Sykarin kaivolla käyneen naisen (vanhemman ilmoitushistorian vaiheessa syntyneen kansan jäsen, Samarialaisen) kanssa ja tarjoa hänelle jotain uuttaa, sekä Ebal/Garisim että Siion-vuorta transkendoivaa, jotain eläväksi tekevää ja hengellistä. Jeesus ei kerro hänelle „pysy siinä, mitä olet Jumalalta saanut“, vaan tarjoaa hänelle elämän, hengellisen olemuksen yhteydessa Jumalaan, elämän lähteeseen. Mikäli uskomme, että ainoastaan Jeesuksessa on ylösnousemuksen elämä, emme voi katsoa muut uskonnot, jotka eivät tunnusta Jeesusta elämän lahjottajana, täyttävän ihmisen perustarpeen elää. Voimme silti pitää niitä Jumalan jonkin asteen ilmoituksen kantajina.

Keskustelu symposiumissa luonnollisesta laista vei tähän suuntaan, joskin merkillisiä raiteita pitkin. Lainattu lause „gratia non tollit naturam“ (armo ei kumoa [ihmis-]luontoa) ei ole tässä muodossa täydellinen. Se jatkuu „sed perficet eam“ (vaan tekee sen täydelliseksi). Yleensä tässä kontekstissa käytetään luonnollisen lain perusteluksi evankeliumin yleistä ymmärrettävyyttä varten („allgemeine Ansprechbarkeit“). Mitä Jumalan ilmoitukseen muissa uskonnoissa tulee, se on kuitenkin enemmän. Tämä ei ole mielestäni riittävästi huomioitu. Kaksi hyvää ystävää jotka ovat kääntyneet Islamista kristuksen seuraajiksi jo pitkään ennen kuin minä heihin tutustuin kertoivat, miten Koraani oli johdattanut heitä Kristuksen luo. Koraani sisältää paljonkin raamatullista perinettä ja aineistoa. Tämän tosiasian tunnustaminen ei tarkoita, että koko Koraani olisi samalla tavalla Jumalan ilmoitusta. Jo islamilainen perimätieto kertoo lähteiden kerran seonneen… Mutta siinä määrin missä Koraani välittää Raamatullista aineistoa korruptoimattomassa muodossa tai Raamatullista ajattelua, esim. jokaisen Sura’n alkulause „bism-illah, al-rahman, al-rahiim“ (Jumalan, armollisen ja armahtavaisen, nimessä), sitä voidaan huoleti ymmärtää Jumalan ilmoituksen kantajana. Ero on tehtävä vain siinä, ettei Koraani ole kauttaaltaan tai erehtymättömästi Jumalan ilmoitusta.

Palatessani alkuajatuksiin, totean, että dialogi, ymmärrettynä ihmisen kunnioittamisena ja huomioon ottamisena, ja lähimmäisen rakkaus kulkevat käsi kädessä. Oikeastaan, ne eivät tule toimeen ilman toisiaan. Jos mitään voi murtaa lain otteen ihmiseen, suorittamisen pakkomielen, tahdon ansaita Jumalan hyväksyntää uskonnon kautta, se on Jumalan rakkaus, joka mahdollistaa ja synnyttää uskon, Jumalan rakkaus elettynä lähetystehtävässä ihmisten kesken.

I. Tarvitaanko lähetysteologiaa?

Helsingin Yliopiston systemaattisen teologian professori Tuomo Mannermaa esitti „Seppo Syrjänen Akatemian“ symposiumille v. 1993 retorisesti tarkoitetun kysymyksen: „Tarvitaanko ylipäänsä erillistä lähetysteologia?“ Hän tarkoitti „erillisellä lähetysteologialla“ koko lähetystehtävää määrittelevä „standardista teologiasta poikkeavaa erityistä lähetysteologia.“

Hänen haasteensa Seppo Syrjänen Akatemialle kuului näin:

„Olisi syytä, kokeilumielessä ja hypoteettisesti lopettaa erityistä  lähetysteologia kuvaavien termien ‚kirkon missio‘ ja ‚kirkon lähetystehtävä‘ käyttö määräajaksi(2). Tämän tervehdyttävän paaston ja pidättäytymisen aikana tarkisteltaisiin sen sijaan aivan yksinkertaisella tavalla miten kirkon lähetystyö avautuu standardeista kristillisen uskon ja elämän sisällöistä joita ei ole muunnettu apriorisen ja jo ennakolta luodun missio käsitteen avulla.“

Tämän sanottua, hän vakutti, ettei hän vastusta lähetystyötä, eikä missiologiaa. Hänen kritiikkinsä kohdistuu uudenaikaisiin pyrkimyksiin luoda „Lähetysteologioita“, jotka erityisellä teologisella tulkinnalla perustelevat lähetystehtävän ikäänkuin tavallisen teologian ohitse. Esimerkiksi hän valitsi Luterilaisen Maailman Liiton hyväksymän lähetysohjelman trinitaarisesta lähetysteologiasta „Together in God’s Mission“, valittaen seuraavaa „kolmikertaista ajatteluvirhettä“:

1) Koko teologinen rakennelma perustuu aprioriseen käsitykseen, joka on sekä summittainen että yleinen: missio määritellään Jumalan pelastavaksi toiminnaksi ja kirkon osallisuudeksi siihen.

2) Siinä tulkitaan Kolminaisuuden sisäinen olemus apriorisen käsityksen mukaisesti ja epäkriittisesti „missioksi“.

3) Dedusoidaan yllä mainituista konkreettinen lähetystyön luonne.

Mannermaa jäi kaipaamaan tässä teologisessa rakennelmassa luterilaisen teologian tunnusmerkit: Laki ja Evankeliumi, kaksi Regimentti, Ristin Teologia. Lisäksi hän näkee trinitaarisen Jumalan todellisuuden nivellöimisen, jonka mukaan kaikki kolme uskonkappaleet „ovat siten kaikki Jumalan pelastavaa työtä“, pois jättäen „Jumalan vasemman käden työtä“. Deus absconditus ei ole siis tässä teologisessa konseptissa löydettävissä.

Viitaten doctorandus Jan Slomp’in toteamukseen, että kääntymisiä tavataan siellä, missä tyytymättömyyttä oman uskonkäsitykseen esiintyy, Mannermaa huomautti, että juuri tällainen itsevanhurskauden romuttaminen on Jumalan vasemman käden työtä. Se on siis ihmisen vanhurskauttamiselle elintärkeä, lain ensimmäinen, armon tarpeen osoittava tehtävä (primus usus legis/usus elenchicus).

Esitelmöitsijän päähuoli tuntuu olevan kaksinkertainen. Ensiksi tällainen erityinen lähetysteologia saattaa jopa „turmella“ teologisia totuuksia. Toiseksi, se ei anna tilaa „standardin teologian“ lähetykseen liittyville johtopäätöksille: „Tämä ei nouse standardista teologisesta tematiikasta, joka pätee kaikkialla teologian alueilla…juuri tämä on ongelmallista“, totesi Mannermaa.

Olen muiden muuassa nyt „paastonut“ pari vuotta esitelmän päivästä. En kuitenkaan ole havainnut tässä välissä, että yleinen teologinen pohdiskelu olisi vastanut Prof. Mannermaan kysymyksiin. Lähetystyön oikeutus ja motivointi siihen ei ole saanut merkittävää huomiota teologisessa työskentelyssä. Näyttää siltä, että nämä aihepiirit eivät saa riittävää teologista huomiota, ellei missiologit itse ryhdy työhön. On siis paaston jälkeen ryhdyttävä…

Käyttökelpoinen lähetysteologia ei syynny tyhjiössä

Ensimmäiseksi haluan tunnustaa, että olen periaatteessa Mannermaan kanssa samaa mieltä siitä, ettei missiologia saisi elää omaa „villi“ elämäänsä ottamatta huomioon normatiivista(3) teologista työskentelyä, joka tapahtuu kaiken aikaa meidän ympärillämme. Onko sitten niin käynyt? Monesti varmaankin. Jonkun asian mainitsematta jättäminen ei kuitenkaan tarkoita välttämättä, ettei se olisi kirjoittajan/kirjoittajien tiedossa. Lähetysteologia tehdään maailmalla aivan erilaisissa ympäristöissä kuin kotimainen luterlaisuus.

Kun maailmalta palaa Suomeen, tuntuu oudolta, että täällä voidaan yleensä puhua „standardi teologiasta“. Ehkä suomalainen teologinen monokulttuuri todella sallii vielä sellaista. Kristikunnan moninaisuus – puhumattakaan kontakteista muiden uskontojen kanssa – kansainvälisessä ekumeenisessä teologisessa työskentelyssä johtaa useimmiten joko teologiseen minimalismin (Mott ja „Tuomaksen uskontunnustus“ pohjana maailman lähetysliikkeelle ja myöhemmin Kirkkojen Maailman Liitolle) tai teologiseen synkretismiin (myöhemmpiä KML’n tendenssejä, esim. „Lima-dokumentti“ ja moderni roomalaiskatollinen „Christus absconditus“ ajattelu suhteessa muihin uskontoihin, esim. Hans Küng). Harva missiologi tai ekumeenikko säilyttää sen puhtaaksi viljellyn konfessionallisen teologian korostuksineen, jonka oli aikoinaan oppinut yliopistossaan. Toisaalta, kontrastit saattavat tehdä määrättyjä teologisia piirteitä ja seikkoja yhä rakkaammaksi. Näin on ainakin minulle käynyt. On kuitenkin elettävä, rukoiltava ja tehtävä työtä teologisesti hyvin erilaisten ihmisten kanssa. Ja kun teologiset kannanotot ovat legio, ei voi kovin usein viittaa eksplisiittisesti niihin. Tuskin tästä olikaan kysymys Mannermaan kritiikin kohdalla, vaan teologinen tunne, että luterlaisille teologeille tärkeitä ja jopa rakkaita peruslähtökohteita oli tyystin ohitettu. Haluan kuitenkin pitää kiinni siitä, että merkittävät missiologiset luonnokset kuten „Together in God’s Mission“ eivät synny tyhjiössä, eivätkä se kiellä niitä systemaattis-teologisia seikkoja, jotka muodostavat luterilaisuuden morfologian.

Tuskin oli tarkoitus, että „trinitaarinen lähetysteologia“ syrjäyttäisi perinteellisen, perusluterilaisen ajattelun. Saattavat keskenään ollakin yhteensopimaton jossain kohden. Se on nykyteologialle normaalia. Normaalikäyttäjä kuitenkaan tuskin huomaa tämän. Itse olen tähän asti – ehkä väärin – ymmärtänyt LML:n dokumentin pyrkimyksenä selittää syvemmällä tasolla, miksi kansainvälinen diakonia on yhtälailla osaa meidän tehtäväämme kuin evankelioiminen ei-kristittyjen keskuudessa. Dokumentti etsii perustelut siihen niin kauas taakse kuin mahdollista, ja onnistuu näkemään syitä jo Jumalan olemuksessa. Se ei tähdä kieltämään Jumalan vasemman käden työtä, vaikka jättäisi sen mainitsematta. Jos kuitenkin lukija kokee, että „elementaarin uskon vanhurskaus ei saa sille kuuluva sijaa tällaisessa lähestymistavassa, erillisessä lähetysteologiassa“, niin jotain on mennyt pieleen.

Jotakin on myös onnistunut. Emme voi sulkea silmimme tosiasiaan, että myös reformatorinen teologia, mitä epistemologiaan tulee, perustuu pääosin antiikin kreika filosofiseen ajatteluun(4). Emme voi sulkea pois niitä tärkeitä teologisia havaintoja, joita on tehty luterilaisen ortodoksian luomisen jälkeen. Mainitakseen vain yhden, Eberhard Jüngel’in tekemä havainto(5) siitä, ettei antiikilta periytynyt Jumalankuva sovi yhteen raamatullisen ajattelun kanssa ontologiansa vuoksi, ja että Jumalan olemus olisi ymmärrettävä „tulemisenaan“ („Gottes Sein ist im Kommen“) (6) mieluummin kuin Barthin jo tähän suuntaan tähtäävä ja sinänsä maata raivaava tulkinta Jumalan olemuksesta „kehityksenä“ („Gottes Sein ist im Werden“). Tällainen dynaaminen jumalakäsite avaa yleisen systemaattisen teologian kautta aivan uusia mahdollisuuksia lähetysajattelulle. Jos LML:n dokumentti „trinitaarisessa lähetysaatteessaan“ pohjautuu tämäntyyppiseen Jumalankäsitteeseen, se ei syylistyisi lainkaan „erilliseen lähetysteologiaan“ sen enemmän kuin „aprioriseen summittaiseen ja yleiseen käsitykseen“.

Lähetysteologiset vedokset jättävät kieltämättä usein liian paljon sanomatta.  Pidän Tuomo Mannermaan kritiikin erittäin hyödyllisenä, varsinkin siinä osin, missä se haastaa meitä ymmärtämään lähetystehtävän perinteellisen teologian mukaisesti johdonmukaisena seurauksena rakkauden käskystä ja rakkauden voimasta. Olen hänen kanssaan samaa mieltä, että tämä on „täysin riittävä perustelu lähetystehtävään“. Olen jopa varma, ettei ole muuta yleisesti hyväksyttävää missiologista apologiaa olemassa, kuin se, joka nousee Jumalan rakkaudesta ja siitä seuraavasta kristityn rakkaudesta(7). Tämä ei kuitenkaan sulje pois etenemisen mahdollisuuksia varsinaisen teologian alueella.

Mannermaa on suorittanut erittäin tärkeän tehtävän palauttamalla meidät tähän lähtökohtaan.  Itse hän on viittanut tietä systemaattisen teologian alueella työskenteleville. On varsin piristävää kuulla kirkasta evankeliumia vakavan teologisen esitelmän puitteissa. Samoin erittäin raikasta oli kuulla professorilta, että, lähetyksestä puheen ollen, „kysymys on tehtävästä„. En usko että Forsbergin toisessa yhteydessä esittämä varoitus, nimittäin että „teologisesti tämä merkitsee lähetyksen tarkastelemista ja esittämistä lain piirissä“ joka tarkoittaa, että lähetys olisi siten „osa etiikkaa“, jäisi täten huomioimatta. Itse ymmärrän rakkauden lain ja sen etiikan osana evankeliumia, ei lakia(8), niin kuin kristillinen etiikka kokonaisuudessaan. Olisi vaarallista sekoittaa maallisen regimentin tehtävät spesiiviseen kristilliseen etiikkaan.

Milloin saamme kuulla systemaattisen teologian edustajilta heidän perustelunsa lähetystehtävään? Milloin kirkon opettajat antavat lähetystyölle legitimaation ja motivaation? Parisataa vuotta kului luterilaisissa piireissä, ennen kuin August Hermann Franke ja hänen „kerettiläisoppilaansa“ Kreivi Zinzendorf löysivät lähetysajatuksen. Parisataa vuotta on kulunut sen jälkeen, eikä mitään mullistavaa meidän keskuudessa  ole tapahtunut, ennen kuin LML otti niin selkeän kannan lähetystehtävän tärkeydestä, siitä, että lähetystehtävä ei ole ainoastaan missio Dei, vaan missio dei, koska se on jatke Jumalan olemuksesta. Sellainen Jumala on, että hän tulee ihmisen luokse, sellainen Jumala on, että hän tulee lähettämällä ihmisten luokse.  Kuluuko tämä inkarnaatio-opin myötä kristologiaan, vai christus prolongatus käsitteen kautta ekklesiologiaan, vai rakkauden osoituksena etiikkaan, vai saarnaamisen erityismuotona homiletikkaan, vai mihin? Missiologina odottelemme systemaattisen teologian teologien selvitystä.

 

(1)     „The lowest common denominator“.

(2)    Määräajasta ei ollut kuitenkaan mitään konkreettisia ehdotuksia.

(3)    Itse pidän tärkeimpänä, että teologia pyrkii normatiivisuuteen kuin standardeihin.

(4)    Lutherin intuitiiviset havainnot ja tunnepohjaiset sidonnaisuudet ovat tässä suhteessa erittäin merkittäviä ja piristäviä.

(5)    Eberhard Jüngel, „Gott als Geheimnis der Welt. Zur Begründung der Theologie des Gekreuzigten im Streit zwischen Theismus und Atheismus“, Tübingen, 1977/19783 s.6-9 et.al.

(6)    Suomennos „Jumalan olemus on tulossa“ hämmentäisi eron Barthin ajatteluun, joka oli vielä puhtaasti ontologinen, eikä sisältänyt ideaa liikkeellä olemisesta, kuten Jüngel postuleeraa. Kysymys ei ole kerettiläisesta gnostisesta emanaatiosta, vaan pikemminkin emissiosta, joka taas tarjoaa suorannaiset yhtymäkohdat missio-ajatteluun.

(7)     Ks. Paul Murdoch, „Towards a Theological Apology Of Mission“, in „Bilanz und Plan: Mission an der Schwelle zum Dritten Jahrtausend, Festschrift für G.W.Peters…“ s.104-122, Verlag der Liebenzeller Mission, Bad Liebenzell 1988

(8)    Ei siis ole kysymys „tertius usus legis“-käsitteestä.

theological! – plain and simple truth